Corona Symptome 2025
: Dieses Anzeichen deutet auf Stratus hin

Die Corona-Subvariante „Stratus“ (auch Frankensteinvariante) ist vollends in Deutschland angekommen. Ein Symptom deutet bei Erwachsenen auf eine Infektion hin.
Von
Nicole Züge
Berlin
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ARCHIV - 30.10.2015, Bayern, München: Eine junge Frau hält sich am 30.10.2015 ein Taschentuch vor das Gesicht. (Zu dpa-KORR "Grippewelle sorgt für übervolle Wartezimmer" vom 02.03.2018) Foto: Christina Sabrowsky/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Welche Coronasymptome sind typisch für die aktuelle Variante Stratus? Ein Anzeichen deutet bei Erwachsenen auf Covid-19 hin.

Christina Sabrowsky/dpa

Die Infektionen mit Corona häufen sich, das belegen Abwasseranalysen in verschiedenen Städten bereits seit September. Auch der Oktober sieht nicht besser aus: Zwischen dem 6. und 12. Oktober wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) rund 6.440 laborbestätigte Fälle gemeldet. Das sind fast doppelt so viele wie in der Vorwoche mit etwa 3.850 Infektionen.

Corona im Oktober 2025: So hoch ist die Inzidenz aktuell

Nach Schätzungen des RKI entspricht das einer Inzidenz von rund 600 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner, während der Wert in der Woche zuvor noch bei etwa 400 lag. Aufgrund der Herbstferien könne es allerdings zu Schwankungen und nachträglichen Korrekturen in den Daten kommen, heißt es in dem aktuellen Bericht zu akuten Atemwegsinfektionen. Mit 71 Prozent aller Fälle dominiert dabei die Variante Stratus (offiziell XFG, auch Frankensteinvariante genannt) das Infektionsgeschehen.

Stratus ist die aktuelle Corona-Variante

Die neue Corona-Variante XFG, auch „Stratus“ genannt, hat die bisher dominierende Variante „Nimbus“ verdrängt und ist mittlerweile für den Großteil der Neuinfektionen verantwortlich. „Nimbus“ (offiziell NB.1.8.1) bedeutet auf Lateinisch „Wolke“, während „Stratus“ (offiziell XFG) den Begriff für tiefe Schichtwolken („Hochnebel“) bezeichnet. Beide Varianten gehören zur Omikron-Linie des Coronavirus.

Ein aktueller WHO-Bericht zeigt, dass in Südostasien, wo „Stratus“ bereits den größten Anteil an XFG-Fällen weltweit ausmacht, die Zahl der Infektionen und Krankenhausaufenthalte steigt. Hinweise auf schwerere Krankheitsverläufe gibt es jedoch nicht. Die WHO hatte die Subvariante im Mai 2025 unter Beobachtung gestellt. Der Status ist die niedrigste von insgesamt drei Risikostufen.

Ein Stratus-Symptom kommt häufig bei Erwachsenen vor

Fieberhafte Verläufe sind laut dem RKI vor allem bei Erwachsenen häufiger zu beobachten im Vergleich zu anderen Erkältungserkrankungen, die z.B. durch Rhino-/Enteroviren hervorgerufen werden. Bei einer Ansteckung mit Covid-19 treten die ersten Symptome nach drei bis vier Tagen auf, das gilt auch für Stratus.

Diese Coronasymptome sind bei Stratus typisch:

  • Schnupfen
  • Husten
  • sehr starke Halsschmerzen (manche beschreiben sie als „rasierklingenartig“)
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Fieber

Diese Symptome treten bei Stratus seltener auf: Kurzatmigkeit bis hin zu Atemnot, gastrointestinale Beschwerden (Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit), Hautausschlag, Bindehautentzündung, Schläfrigkeit. Sehr selten kommt es mittlerweile nach Angaben des RKI zu Geruchs- und/oder Geschmacksverlust. Der war zu Beginn der Pandemie recht typisch, wird aber seit der Verbreitung der Omikron-Variante, zu der auch Stratus gehört, nicht mehr häufig beobachtet.