Coca-Cola-Weihnachtstrucks 2026: Wieder nur drei ostdeutsche Städte zur Wahl

Coca-Cola Weihnachtstruck Tour 2025 (Symbolbild)
IMAGO/K.PilesDer Coca-Cola-Weihnachtstruck soll auch 2026 wieder Weihnachtsstimmung in deutsche Städte bringen. Insgesamt 25 Stopps sind für die diesjährige Tour geplant, fünf davon werden über eine öffentliche Online-Abstimmung vergeben. Doch ein Blick auf die nominierten Städte zeigt eine auffällige regionale Verteilung.
Von den 25 Städten, die sich Hoffnungen auf einen Besuch des berühmten Weihnachtstrucks machen dürfen, liegen gerade einmal drei in Ostdeutschland. Zum Vergleich: Allein aus Bayern stehen fünf Städte zur Wahl, aus Niedersachsen weitere vier.
Nur Sachsen und Sachsen-Anhalt vertreten
Für Ostdeutschland gehen bei der Abstimmung lediglich drei Städte ins Rennen:
- Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt)
- Wernigerode (Sachsen-Anhalt)
- Wilkau-Haßlau (Sachsen)
Aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen ist dagegen keine einzige Stadt nominiert.
Damit sind drei der fünf ostdeutschen Flächenländer bei der Abstimmung überhaupt nicht vertreten. Während Bayern gleich fünf Chancen auf einen zusätzlichen Tourstopp hat, können die Menschen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen nicht für eine Stadt ihres Bundeslandes stimmen.
Schon 2025 nur zwei Stopps in Ostdeutschland
Bereits im vergangenen Jahr war die geringe Präsenz der Coca-Cola-Weihnachtstrucks im Osten aufgefallen. Von den insgesamt 13 regulären Tourstationen und Bahnhofsaktionen lagen lediglich zwei in Ostdeutschland: Eisenach in Thüringen und Freiberg in Sachsen.
Während Coca-Cola mit seiner Weihnachtstour Gemeinschaft und Zusammenhalt vermitteln wollte, blieb ein großer Teil Ostdeutschlands bei den regulären Stationen außen vor.
Die diesjährige Kandidatenliste wirft deshalb erneut die Frage auf, wie ausgewogen die Weihnachtstour über Deutschland verteilt wird.
Wie viele Stopps bekommt Ostdeutschland 2026 tatsächlich?
Allerdings steht die endgültige Verteilung der Weihnachtstour 2026 noch nicht fest. Coca-Cola plant insgesamt 25 Stationen, von denen fünf durch das Online-Voting bestimmt werden. Wo die übrigen 20 Stopps stattfinden, geht aus der aktuellen Ankündigung nicht hervor.
Es ist deshalb durchaus möglich, dass weitere ostdeutsche Städte bereits für die Tour vorgesehen sind. Aus der geringen Zahl der Voting-Kandidaten lässt sich noch nicht ableiten, dass Ostdeutschland auch bei der gesamten Tour unterrepräsentiert sein wird.
Auffällig bleibt dennoch, dass unter den 25 zur Wahl stehenden Städten lediglich drei aus Ostdeutschland stammen. Weshalb die Kandidaten regional so unterschiedlich verteilt sind, geht aus der aktuellen Mitteilung von Coca-Cola nicht hervor.
Abstimmung läuft noch bis zum 8. November
Wer den Coca-Cola-Weihnachtstruck nach Dessau-Roßlau, Wernigerode oder Wilkau-Haßlau holen möchte, kann noch bis zum 8. November 2026 um 23:59 Uhr online abstimmen.
Die fünf Städte mit den meisten Stimmen sollen einen der zusätzlichen Tourstopps erhalten. Vor Ort erwartet Besucher ein kostenloses Weihnachtsprogramm mit festlicher Beleuchtung, Musik und der Möglichkeit, ein Erinnerungsfoto mit dem Weihnachtsmann zu machen.
Ob die Coca-Cola-Weihnachtstour 2026 insgesamt häufiger im Osten Halt macht als im vergangenen Jahr, wird sich erst zeigen, wenn der vollständige Tourplan bekannt ist. Die bisherige Kandidatenliste zeigt jedenfalls, dass Ostdeutschland bei der Vergabe der fünf zusätzlichen Stopps nur mit wenigen Städten vertreten ist.
