Brandgefahr zu Weihnachten
: Zwölf Tipps zu Kerzen, Beleuchtung, Adventskranz und Weihnachtsbaum

So verringert man das Risiko eines Brandes im Advent und zu Weihnachten. Zwölf Tipps rund um Weihnachtsbaum, Adventskranz, Beleuchtung und Kerzen.
Von
Lisa Klopp-Jaber
Frankfurt (Oder)/Cottbus
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Eine Frau zündet eine Kerze an einem Weihnachtsbaum an. +++ dpa-Bildfunk +++

Eine Frau zündet eine Kerze an einem Weihnachtsbaum an. Zwölf Tipps, um die Brandgefahr zu Weihnachten und im Advent zu verringern. (Symbolbild)

Marijan Murat/dpa
  • Dezember: Mehr Wohnungsbrände, trockene Bäume brennen schnell.
  • Zwölf Tipps: Kerzenhalter, Abstand, Ständer, Wasser für Baum.
  • Aufsicht: Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen, besonders bei Kindern.
  • LED-Beleuchtung: Weniger Wärme, geringere Brandgefahr.
  • Löschmittel bereithalten, Zugluft vermeiden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Advent beginnt und damit die Zeit der vermehrten Brände. Adventskränze und Tannenbäume erhöhen das Risiko eines Brandes. „Die Zahl der Wohnungsbrände steigt im Dezember deutlich an“, weiß Kathrin Gerbl, Abteilungsleiterin Sachschaden, von der Feuersozietät Berlin und Brandenburg. „Das liegt unter anderem an den Nadelbäumen, die im Laufe der Adventszeit immer trockener werden.“

Auch Bavaria Direkt informiert: Es dauert nur etwa 20 Sekunden, bis ein trockener Weihnachtsbaum Feuer fängt und dann auf andere brennbare Gegenstände in der Nähe übergreift.

Wir haben zwölf Tipps gesammelt, um die Adventszeit und Weihnachten sicherer zu machen.

1. Kerzenhalter für Baum und Kranz

Die Feuersozietät rät zu stabilen Kerzenhaltern aus Metall mit Wachsauffangschale.

2. Kerzen auf dem Adventskranz oder am Weihnachtsbaum

Die Kerzen sollten nie komplett herunterbrennen. Sie sollten rechtzeitig vorher ausgetauscht werden.

3. Kerzen beaufsichtigen

Dort, wo Kerzen brennen, solle immer ein Erwachsener sein. Die Kerzen am Christbaum oder auf dem Adventskranz dürfen nicht unbeaufsichtigt bleiben. Besonders, wenn Kinder im Raum sind, muss eine Aufsichtsperson dabei sein.

4. Die Kerzen in der richtigen Reihenfolge anzünden und auspusten

Baumkerzen sollten von oben nach unten angezündet werden. Ausgeblasen werden Kerzen am Tannenbaum von unten nach oben.

5. Abstand zum Christbaum

Der richtige Abstand zwischen Weihnachtsbaum, Möbeln und Gardinen beträgt mindestens 50 Zentimeter – am besten mehr.

6. Abstand von Kerzen

Die Kerzen am Tannenbaum sowie auf dem Adventskranz müssen mindestens 25 Zentimeter vom nächsten Zweig entfernt sein.

7. Tannenbaum so spät wie möglich ins Haus

Damit der Weihnachtsbaum so frisch wie möglich ist, sollte der Baum so spät wie möglich ins Haus geholt werden. Trockene Christbäume erhöhen das Risiko für einen Brand.

Wo man in Brandenburg einen Weihnachtsbaum selber schlagen kann.

8. Der Weihnachtsbaum muss frisch gehalten werden

Viele moderne Ständer können mit Wasser befüllt werden. Das hält den Baum frisch und verlangsamt das Austrocknen und verringert somit die Brandgefahr.

9. Der richtige Christbaumständer

Der Ständer für den Tannenbaum sollte stabil sein, damit die Gefahr, dass er umkippt oder umgestoßen wird, so gering wie möglich bleibt.

10. Keine Zugluft an Weihnachten

Wenn echte Kerzen am Baum stecken, sollte Zugluft verhindert werden. Durch Zugluft gerade Zweige in die Flammen und beginnen zu brennen.

11. Löschmittel bereithalten

Ein Löschmittel sollte immer dort stehen, wo offene Kerzen am Weihnachtsbaum oder auf dem Adventskranz stecken.

12. Lieber LED: Alte Lichterketten und Weihnachtsbaumlichter überprüfen

Beschädigte oder poröse Isolierungen bei alter Beleuchtung können Kurzschlüsse verursachen, die im schlimmsten Fall zu Bränden führen können. Im Jahr 2018 waren ganze 31 Prozent der untersuchten Brände in Deutschland auf elektrische Ursachen zurückzuführen. Es empfiehlt sich, bei der Auswahl von Lichterketten oder anderen Weihnachtsbeleuchtungen die LED-Version zu bevorzugen. LED-Lichter erzeugen weniger Wärme, was die Brandgefahr verringert.