Brand in Steinbach: Feuer in Entsorgungsunternehmen bei Rothenburg

Brand in Steinbach bei Rothenburg: Über 100 Einsatzkräfte waren an der Entsorgungsanlage im Einsatz.
Christian Essler/xcitepress- Großbrand in einem Entsorgungsunternehmen in Steinbach bei Rothenburg (Oberlausitz).
- Über 100 Einsatzkräfte und 16 Feuerwehrfahrzeuge vor Ort.
- Evakuierung aller Personen aus dem Betrieb erfolgte.
- Warnung vor giftiger Rauchwolke, später aufgehoben.
- Rauch zog in unbewohntes Gebiet ab.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Steinbach bei Rothenburg (Oberlausitz) im Landkreis Görlitz ist es am Montagmorgen (25. November) zu einem größeren Brand in einem Entsorgungsunternehmen gekommen.
Aufgrund der Gefährdungslage im Betrieb seien 16 Fahrzeuge der Feuerwehr und über 100 Einsatzkräfte der umliegenden Wehren vor Ort gewesen. Aufhorchen ließ eine amtliche Warnung der Behörden vor einer giftigen Rauchwolke. Betroffen waren unter anderem die Neißedörfer Klein Priebus, Podrosche, Steinbach und Lodenau. Diese Warnung konnte noch am Vormittag wieder aufgehoben werden. Nach Angaben einer Polizeisprecherin war der Rauch in Richtung unbewohntes Gebiet abgezogen.
Brand in Steinbach: Rauch und Feuer von weitem sichtbar
Von weitem schon war der starke Rauch und der Feuerschein für die anfahrenden Feuerwehren sichtbar. Vorher hatte die Brandmeldeanlage der Firma EST Energetics den Alarm ausgelöst. EST ist nach eigenen Angaben ein zertifizierter Fachbetrieb für das Recycling und die Entsorgung von Gefahrgutstoffen und Explosivstoffen.
Der Betrieb recycelt und verwertet mit rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Rothenburg Lithium-Metall-Batterien, Airbags, Munition, Explosivstoffe, Feuerwerkskörper und pyrotechnische Gegenstände fachgerecht und umweltkonform.
So klappt die Evakuierung in Steinbach bei Rothenburg
Alle Mitarbeiter konnten vor Eintreffen der Feuerwehren das Gelände verlassen. „Das hat sehr gut geklappt“, berichtet Matthias Krause vom Kreisfeuerwehrverband und Sprecher der Feuerwehren. Zuerst lag der Verdacht nahe, dass es innerhalb eines Munitionsbunkers brennen würde. Das war dann glücklicherweise nicht der Fall gewesen.
Vor dem Bunker hatte es einen Brand gegeben. Die Flammen konnten mit Sand abgedeckt werden und das Gelände wieder freigegeben werden.
Erst im April 2024 hatte die Firma, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum gefeiert hat, ein neues Recyclinggebäude einweihen. Nach einem Brand im August 2022, der das ursprüngliche Gebäude erheblich beschädigte, war ein Neubau notwendig geworden.
Der Sachschaden wird laut Polizeiangaben auf 15.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

