Brand auf Arthur's Seat: Feuer lodert auf Vulkan nahe König Charles Residenz

Ein Feuer brennt auf dem Arthur's Seat im Holyrood Park in Edinburgh. Ein Vegetationsbrand hat sich großflächig ausgebreitet und Qualm und Asche steigen zum Himmel auf und ziehen über die Stadt. Die Feuerwehr ist im Einsatz.
Jane Barlow/dpaArthur's Seat ist ein berühmter, erloschener Vulkan in Edinburgh, Schottland, im Holyrood Park, in der Nähe des schottischen Parlaments und des Palace of Holyroodhouse, der offiziellen Residenz von König Charles in Edinburgh. Am Wochenende brach dort ein großer Brand aus.
Brand auf Arthur's Seat in der Nähe von König Charles Residenz
Am Sonntag, 10. August 2025, brach auf Arthur's Seat am Nachmittag ein Vegetationsbrand aus, der auch am Montag nicht unter Kontrolle ist. Die schottische Feuerwehr teilte mit, dass ein großer Bereich mit Sträuchern und Büchen in Flammen steht, wie die Nachrichtenportale CNN und Reuters berichten. Opfer gebe es ersten Nachrichten zufolge keine.
Die Bevölkerung in Edinburgh und in Umgebung des Vulkans sowie Touristen sollten nicht in die Nähe der Brände gehen, um sich nicht in Gefahr zu bringen. Chris Murray, ein Mitglied des schottischen Parlaments, postete über den Brand in den sozialen Medien und forderte die Menschen in der Nähe des Wahrzeichens auf, vorsichtig zu sein („Please take care.“). Die Polizei ruft Fußgänger und Autofahrer auf, den Bereich zu meiden.
Dürre und Trockenheit in Schottland führen zu Wassermangel
Das markante Wahrzeichen liegt 251 Meter über dem Meeresspiegel und bietet eine hervorragende Aussicht über die schottische Hauptstadt. Auf dem alten Vulkan gibt es die St. Anthony's Chapel, einer mittelalterlichen Ruine aus dem 15. Jahrhundert sowie eine zweitausend Jahre alte Festung.
Bereits in den Jahren 2022, 2020 und 2019 brachen auf dem Vulkan in Schottland Feuer aus. Die Trockenheit begünstige das Entstehen von großen Bränden in der Umgebung. Im Frühjahr 2025 riefen die Behörden die Bevölkerung aufgrund der Dürre und des Wassermangels dazu auf, Wasser zu sparen, um im ganzen Land eine normale Wasserversorgung gewährleisten zu können.
