Bluetooth-Beacons: So verbessert die kaum bekannte Technik GPS-Empfang von Google Maps

Wenn der Empfang über Google Maps mal hakt, bieten Handys eine Lösung, die kaum jemand kennt.
Catherine Waibel/dpa-tmn/dpaWer mithilfe von Google Maps sein Ziel finden möchte, braucht ein stabiles GPS-Signal. Doch das ist nicht immer vorhanden. Etwa in Tunneln oder Gebäuden kann der Kartendienst nicht immer ein brauchbares Ergebnis liefern. Dabei gibt es vielen Handys eine Technik, die das GPS-Signal verbessern kann: Bluetooth-Beacons.
Bluetooth-Beacons - Wie aktiviert man die Funktion am Handy?
Um das Problem des lückenhaften GPS-Empfangs zu lösen, setzt Google auf eine Technik, die bislang wenig bekannt ist. Das berichtet die Zeitschrift „Computer Bild“ in ihrer aktuellen Ausgabe (18/2025): sogenannte Bluetooth-Beacons. Wer diese Funktion aktiviert, kann mit der Unterstützung kleiner Sender über kurze Distanzen hinweg Standortdaten übermitteln und so unabhängig vom Satellitensignal geortet werden. So lasse sich die Navigation lückenlos fortführen.
Aktiviert wird das Feature in Android-Geräten direkt in der App. Öffnen Sie diese und klicken Sie oben rechts auf Ihr Profil. Wechseln Sie in die Einstellungen und dort in den Menüpunkt „Navigationseinstellungen“. Scrollen Sie anschließend nach unten, bis die Option „Bluetooth-Beacons für Tunnel“ angezeigt wird. Tippen Sie dann auf den Schalter, um die Funktion zu aktivieren und erteilen Sie die notwendige Zugriffsberechtigung für die Funktion.
Gibt die Bluetooth-Beacons auf allen Handys?
Auf diese Frage gibt es für Apple-Nutzer eine wenig befriedigende Antwort. Denn: Bislang gibt es die Funktion nur für Android-Geräte. Ob sie auch für iOS-Geräte mittelfristig zur Verfügung stehen soll, ist aktuell nicht bekannt.
