Bis zu 40 Grad
: Dreifach-Hitzewelle über Deutschland – Unwetterpotential steigt

Deutschland droht die nächste Hitzewelle mit Tropennächten, schweren Gewittern und steigender Waldbrandgefahr. Hier wird es am heißesten.
Von
Doreen Matschuk
Berlin
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Sommerwetter in Baden-Württemberg: 22.06.2025, Baden-Württemberg, Sigmaringen: Ein Mann kühlt sich bei sommerlichen Temperaturen ab, in dem er sich eine Flasche mit Wasser über den Kopf schüttet. Foto: Thomas Warnack/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Sommer in Deutschland: Die nächste Hitzewelle droht mit bis zu 40 Grad! Schwere Gewitter folgen und die Waldbrandgefahr steigt. Wo es am heißesten wird. (Symbolbild)

Thomas Warnack/dpa

Es wird heiß in Deutschland! Die Wetterprognosen für den Sommer 2025 wurden schon früh diskutiert und jetzt kommt sie auch, die prognostizierte Hitzewelle. Wo es am heißesten wird und wo Unwetter drohen.

Sommer 2025: Die Hitzewelle beginnt in Deutschland

Die Wettermodelle warnen aktuell vor einer längeren Phase extremer Wärme. Bereits ab Donnerstag, 26. Juni, steigen die Temperaturen bundesweit auf über 30 Grad, im Süden auf über 35 Grad, am Oberrhein sind am Wochenende bis zu 37 Grad möglich. Laut Meteorologe, Dominik Jung kann der dritte Hitze Peak dann zum neuen Wochenbeginn sogar die 40-Grad-Marke knacken.

Die heißesten Regionen werden Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern sein. Das betrifft vor allem Städte wie Mannheim, Freiburg, Karlsruhe oder Saarbrücken und das Rheintal.

Gleichzeitig nimmt die Luftfeuchtigkeit spürbar zu. Die Kombination aus Hitze und Schwüle stellt eine hohe Belastung für die Gesundheit dar. Insbesondere für ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke wird diese Hitzeperiode eine Herausforderung. Viele Kommunen treffen bereits Vorbereitungen für Notfallmaßnahmen. In einigen Regionen könnten Einschränkungen im öffentlichen Leben folgen.

Tropennächte: Nachts kaum Abkühlung

Besonders entlang des Rheins und seiner Nebenflüsse nachts nicht unter 20 Grad abkühlen. Dann spricht man von klassischen Tropennächten. Während im Norden zunächst noch Wolken und etwas mildere Temperaturen für kurze Erleichterung sorgen, zieht die heiße Luft aus dem Süden rasch nach.

Unwettergefahr durch Hitze: Gewitter mit Starkregen und Sturmböen

Mit der zunehmenden Hitze steigt auch das Risiko für heftige Gewitter. Schon in der Nacht zum Donnerstag wurden im Südwesten kräftige Schauer und Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen erwartet. Auch in der Nacht zum Freitag, 27. Juni, und Anfang der kommenden Woche kann es zu plötzlichen Hitzegewittern kommen. Die Wetterlage gilt als „hochdynamisch“ und kann sich lokal schnell verschärfen.

Wie Sie sich schützen können, wenn Sie von Gewittern überrascht werden.

Waldbrandgefahr steigt

Ein zusätzlicher Risikofaktor ist der ausgetrocknete Boden. Dieser begünstigt Staub- und Sandverwehungen, die in Verbindung mit Sturmböen gefährlich werden können. Zudem steigt die Waldbrandgefahr deutlich an. Besonders kritisch ist auch, dass Blitzschläge neue Brandherde entfachen können.