Behördenwarnung für Frankreich-Reisende: Massive Beeinträchtigungen im September

Französische Bereitschaftspolizisten ziehen sich vor einer Konfrontation mit Demonstranten während einer Kundgebung im Frühjahr zurück. Auch im September werden zahlreiche Demonstrationen erwartet.
James Willoughby/dpaWer im September eine Reise nach Frankreich plant, sollte sich auf massive Beeinträchtigungen vorbereiten. Die Behörden, beispielsweise das Auswärtige Amt (AA), warnen vor einem bestimmten Tag im September. Welcher das ist und was hinter den Warnungen steckt.
„Alles blockieren“: Das kommt im September auf Frankreich-Touristen zu
Im September heißt es für viele Menschen in Frankreich „Rien ne va plus“ - „Nichts geht mehr“. Grund sind landesweite Proteste gegen die Sparpläne der Regierung. Unter dem Motto „Bloquons tout“ („Alles blockieren“) haben sich nach Informationen des Auswärtigen Amtes zahlreiche Gruppen zu Aktionen vernetzt, die vor allem die Infrastruktur des Landes betreffen.
An diesem Tag lieber nicht nach Frankreich!
Geplant sind Demonstrationen unterschiedlicher Gruppierungen, die zahlreiche Einschränkungen mit sich bringen könnten, warnt das AA alle Frankreich-Reisenden. Als Stichtag für die Aktionen gilt der 10. September 2025. Aufgrund der Pläne, die laut AA in den sozialen Netzwerken viele Menschen erreichen, sind Verspätungen und Ausfälle bei Bahn, Flugverkehr und öffentlichem Nahverkehr in Frankreich an diesem Tag zu erwarten. Auch Einschränkungen im öffentlichen Raum sind möglich, so das AA in seinen aktuellen Reisehinweisen.
Womöglich weitere Tage betroffen: Das sollten Frankreich-Reisende beachten
Die Kampagne kann sich auf die Folgetage und weitere Bereiche wie Kliniken, Polizei, Feuerwehr, Schulen oder Banken ausweiten. Das AA rät allen Reisenden, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden und den Anweisungen der Sicherheitskräfte zu folgen.
