Babynahrung betroffen
: Aktueller Rückruf bei Kaufland

Kaufland informiert aktuell über einen erneuten Rückruf von Aptamil- und Milumil-Produkten. Was Kunden jetzt wissen müssen.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Lebensmittelhändler Kaufland: Ein Logo des Lebensmitteländlers Kaufland. (zu dpa: «Eltern aufgepasst: Kaufland ruft erneut Babynahrung zurück»)

Eltern aufgepasst: Kaufland ruft erneut Babynahrung zurück.

Bernd Weißbrod/dpa

Kaufland erneuert einen Rückruf, der ursprünglich im Februar 2026 gestartet wurde. Damals rief der Hersteller Danone einige Chargen der Babynahrung von Aptamil und Milumil zurück. Auslöser für den Rückruf waren erhöhte Werte des Toxins Cereulid, das zu Erbrechen und Durchfall führen kann. Weil trotz der Vorsichtsmaßnahme einige der betroffenen Produkte in den Verkauf gelangt sind, gab es nun ein Update.

Welche Produkte sind betroffen?

Die zurückgerufenen Aptamil- und Milumil-Verpackungen können anhand der 13-stelligen EAN-Nummer und des Mindesthaltbarkeitsdatums identifiziert werden. Die nachfolgende Tabelle listet alle betroffenen Produkte auf. Sollten Sie die besagte Babynahrung zu Hause haben, überprüfen Sie unbedingt die jeweiligen Daten:

Was sollten Kunden jetzt tun?

Sollten Sie feststellen, dass Sie eines der zurückgerufenen Produkte zu Hause haben, dürfen Sie dieses unter keinen Umständen verfüttern. Die Ware kann in jeder Kaufland-Filiale zurückgegeben werden. Kunden erhalten dort auch ohne Vorlage des Kassenbons den Kaufpreis erstattet.

Toxine werden beim Erhitzen nicht beseitigt

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) teilt mit, dass Cereulid beim Heißmachen der Babymilch nicht inaktiviert wird. Trotz des Erhitzens kann das Toxin zu Durchfall und Erbrechen führen. Laut der Behörde klingen die Symptome in der Regel innerhalb von 24 Stunden wieder von alleine ab. Bei einer schweren Vergiftung könnte es jedoch auch zu Organschäden kommen. Allerdings seien solche Vorfälle selten.

Hier gibt es weitere Informationen

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) informiert auf der Webseite lebensmittelwarnung.de ebenfalls über den aktuellen Rückruf. Dort finden Kunden unter anderem Bilder der betroffenen Produkte. Darüber hinaus beantwortet das BfR Fragen auf dieser Infoseite.