Auswärtiges Amt aktualisiert Sicherheitshinweise
: Was gilt für Reisen nach Zypern?

Das Auswärtige Amt hat am 04. März die Reise- und Sicherheitshinweise für Zypern aktualisiert.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Iran-Krieg - Zypern: 04.03.2026, Zypern, Limassol: Die griechische Fregatte Psara legt im Hafen von Limassol, Zypern, an. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Iran-Krieg - Zypern: 04.03.2026, Zypern, Limassol: Die griechische Fregatte Psara legt im Hafen von Limassol, Zypern, an. Foto: Petros Karadjias/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Petros Karadjias/AP/dpa

Das Auswärtige Amt hat am 4. März 2026 seine Reise- und Sicherheitshinweise für Zypern aktualisiert. Hintergrund sind die militärischen Spannungen im Nahen Osten sowie ein Drohnenangriff auf eine britische Militärbasis auf der Mittelmeerinsel. Seit dem 28. Februar führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele im Iran aus. Teheran reagierte mit Angriffen auf Ziele in der Region. Infolge der Eskalation wurden mehrere Lufträume vorübergehend gesperrt, außerdem stellten einige Fluggesellschaften Verbindungen in Teile der Region ein.

Auswärtiges Amt rät zur Vorsicht

Laut Auswärtigem Amt können durch den Krieg auch Reisen nach Zypern indirekt beeinträchtigt werden. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt ein Vorfall auf der Insel selbst: Am 2. März traf eine Drohne ein Gebäude auf der britischen Militärbasis Akrotiri im Süden Zyperns. Weitere sicherheitsrelevante Ereignisse können nach Einschätzung des Auswärtigen Amts derzeit nicht ausgeschlossen werden. Deutschen Reisenden empfiehlt das Ministerium deshalb, die aktuelle Lage aufmerksam zu verfolgen.

Wer sich auf Zypern aufhält, sollte Medienberichte verfolgen, Anweisungen der Behörden beachten und die Nähe von Militäranlagen meiden. Bei möglichen Flugproblemen wird geraten, sich direkt an die Fluggesellschaft oder den Reiseveranstalter zu wenden. Eine generelle Reisewarnung des Auswärtigen Amts für Zypern gibt es derzeit zwar nicht. Reisende sollten die Lageentwicklung dennoch im Blick behalten und sich vor der Abreise über mögliche Änderungen informieren.

Auch USA passen Einschätzung an

Auch die USA haben ihre Einschätzung der Lage angepasst. Das US-Außenministerium stufte Zypern am 3. März auf Warnstufe 3 von 4 („Reconsider Travel“) ein und rät damit, Reisen sorgfältig zu überdenken. Als Gründe nennt Washington unter anderem die Spannungen im Nahen Osten, Störungen im Flugverkehr und den Drohnenangriff auf die britische Basis.