Aus für Artas: DDR-Taschenlampe knipst das Licht aus

Die ikonische DDR-Taschenlampe Artas wird nicht mehr hergestellt. Das Werk in Arnstadt (Thüringen) stellt nach 90 Jahren die Produktion ein. Was die Gründe sind.
J. M. Stange- Die DDR-Taschenlampe Artas wird nicht mehr produziert – das Werk in Arnstadt stoppt.
- Geschäftsführer bestätigte das Aus: vier Beschäftigte verlieren ihren Job.
- Gründe sind Preisdruck durch China, höhere Containerkosten und Lieferkettenprobleme.
- Wie es mit dem Unternehmen weitergeht, ist offen; eine Abwicklung gilt als wahrscheinlich.
- Das Werk produzierte seit 1936, war in der DDR einziger Taschenlampenhersteller und ab 1978 Teil von Narva.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Jetzt ist Schluss. Das Arnstädter Taschenlampenwerk stellte die Produktion der sogenannten Artas Taschenlampe ein. Das bestätigte der Geschäftsführer Gunnar Schlamann dem MDR. Laut t-online verlieren vier Mitarbeiter ihren Job.
Als Gründe für das Aus nannte Schlamann vor allem den wachsenden Preisdruck durch günstige Konkurrenz aus China. Hinzu kämen deutlich gestiegene Containerkosten sowie anhaltende Probleme in den Lieferketten. Wie es mit dem Unternehmen weitergeht, ist noch offen. Eine Abwicklung der Firma gilt als wahrscheinlich, eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus.
Das Thüringer Werk, rund 20 Kilometer entfernt von Erfurt, stellte die Taschenlampen seit 1936 her. Der Betrieb war in der DDR der einzige Hersteller von Taschenlampen. 1978 wurde das Unternehmen Teil des Leuchtmittelkombinats Narva. Besonders bekannt war die blaue Stablampe aus Blech.
DDR-Taschenlampe Artas überlebte auch Wiedervereinigung
Anders als zahlreiche andere DDR-Betriebe überstand Artas die Zeit nach der Wiedervereinigung. 1993 wurde das Werk privatisiert und behauptete sich anschließend noch mehr als drei Jahrzehnte am Markt.
Zuletzt setzte das Unternehmen nicht mehr allein auf klassische Taschenlampen. Zum Sortiment gehörten auch LED-Handleuchten sowie Signalleuchten für Busunternehmen, Bahnbetriebe und Logistikfirmen. Außerdem stellte Artas LED-Leuchtstäbe für die Verkehrsregelung her, die nach Unternehmensangaben ausschließlich an Polizei und Militär geliefert wurden.
