Salami-Rückruf
: Verunreinigte Wurst wurde bei Edeka, Lidl und Kaufland verkauft

Eine Salami, die auch in Brandenburg und Sachsen verkauft wurde, wird aufgrund von Krankheitserregern zurückgerufen.
Von
Nicole Züge
Cottbus
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Lebensmittelwarnung und Rückruf von Käse: Aufgrund von Verdacht auf Listerien ruft ein Hersteller mehrere Käsesorten zurück. Der Verzehr kann ernsthafte Gesundheitsschäden verursachen. Welche Käse–Produkte betroffen sind.

Bundesweiter Salami-Rückruf: In einer Charge eines beliebten Produkts wurden Krankheitserreger gefunden. Die Salami wurde auch in Brandenburg und Sachsen verkauft. (Symbolfoto)

Piman Khrutmuang/stock.adobe.com/Schubert

Eine beliebte Salami-Sorte ist von einem Produktrückruf aufgrund von Krankheitserregern betroffen. Der Hersteller gibt nicht an, um welche Erreger es sich handelt. Das Produkt wurde bundesweit, auch in Brandenburg und Sachsen, verkauft.

Salami Rückruf: Um dieses Produkt geht es

Der Hersteller Franz Wiltmann GmbH & Co. KG aus Versmold ruft seine Rindersalami zurück. Die Wurst wurde bundesweit über Lidl, Edeka, Kaufland, HIT und weitere Händler verkauft, meldet lebensmittelwarnung.de. Bei einer Probe stellte das Unternehmen eine bakterielle Verunreinigung fest. Kundinnen und Kunden sollen die betroffene Salami nicht essen, da ein Gesundheitsrisiko besteht.

Rinder Salami zurückgerufen: Um diese Charge geht es

Betroffen ist laut dem Hersteller aus Versmold nur diese Charge:

  • Produkt: „Rein Rind Salami 50 g“ der Marke Wiltmann
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 01.10.2025
  • Chargennummer: L2521100010
  • Verkauf über: Lidl, Edeka, Kaufland, HIT und weitere
  • Bundesländer: Brandenburg, Sachsen, Berlin, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Bayern, Baden-Württemberg

Salami-Rückruf: Das müssen Sie jetzt beachten

Die betroffene Charge sollte laut Herstellerwarnung nicht verzehrt werden. Es besteht ein mögliches Gesundheitsrisiko. Das Produkt kann am Ort des Kaufes zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Um welche „bakterielle Verunreinigung“ es sich handelt, erklärt der Hersteller in seiner Rückruf-Mitteilung nicht. Erst Anfang August 2025 wurde in dem betroffenen Produkt aus einer anderen Charge Escherichia coli Bakterienstämme nachgewiesen. Derartige Bakterien können beim Menschen Magen-Darm-Beschwerden, wie Durchfall, Bauchkrämpfe oder auch Fieber auslösen. In diesem Fall hat der Hersteller allerdings keine Angaben gemacht, sodass unklar bleibt, welche gesundheitlichen Folgen durch die Verunreinigung entstehen können.