Arbeitsmarkt 2025: Welche Branchen aktuell wachsen und welche nicht

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland hat sich im zweiten Quartal 2025 kaum verändert.
Christin Klose/dpa-mag/dpaNach Angaben des Statistischen Bundesamtes blieben die saisonbereinigten Beschäftigtenzahlen im zweiten Quartal 2025 nahezu stabil (-0,0 %, absolut -7.000 Personen), nicht saisonbereinigt gab es einen leichten Anstieg um 0,4 Prozent (+198.000 Personen). Mit rund 46,0 Millionen Erwerbstätigen liegt das Niveau damit nur minimal über dem Vorjahreswert (+0,0 %, Differenz 10 000 Personen). Laut Eurostat legte die Erwerbstätigkeit im Euroraum und in der gesamten EU gegenüber dem Vorjahresquartal um jeweils 0,7 Prozent zu und damit etwas stärker als in Deutschland.
Zuwachs im Dienstleistungssektor, Rückgänge in Industrie und Bau
Während in den Dienstleistungsbereichen insgesamt 178.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden (+0,5 %), verzeichneten das Produzierende Gewerbe (-1,7 %) und das Baugewerbe (-0,8 %) Rückgänge. Besonders stark wuchs der Bereich „Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit“ mit einem Plus von 1,9 Prozent. Dagegen gab es Verluste im Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-0,4 %) sowie bei Unternehmensdienstleistern (-0,9 %).
Mehr Arbeitnehmer, weniger Selbstständige
Die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stieg leicht auf 42,3 Millionen (+0,1 %), während die Zahl der Selbstständigen weiter sank (-1,2 %). Das durchschnittliche Arbeitsvolumen ging um 0,5 Prozent auf 14,5 Milliarden Stunden zurück.
