Arbeitsmarkt 2025
: Welche Branchen aktuell wachsen und welche nicht

Das Statistische Bundesamt hat die Zahlen der Erwerbstätigkeit für das zweite Quartal 2025 vorgelegt. Darin wird auch ersichtlich, welche Berufsfelder derzeit im Trend liegen.
Von
David Hahn
Berlin
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Eine Frau telefoniert im Büro: ILLUSTRATION - Die zunehmende Informationsflut im Berufsalltag erfordert Priorisierung und Organisation. (zu dpa: «Informationsflut im Job: 4 Tipps für mehr Fokus») Foto: Christin Klose/dpa-mag - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes dpa-Magazin +++ dpa-Magazin +++

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland hat sich im zweiten Quartal 2025 kaum verändert.

Christin Klose/dpa-mag/dpa

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes blieben die saisonbereinigten Beschäftigtenzahlen im zweiten Quartal 2025 nahezu stabil (-0,0 %, absolut -7.000 Personen), nicht saisonbereinigt gab es einen leichten Anstieg um 0,4 Prozent (+198.000 Personen). Mit rund 46,0 Millionen Erwerbstätigen liegt das Niveau damit nur minimal über dem Vorjahreswert (+0,0 %, Differenz 10 000 Personen). Laut Eurostat legte die Erwerbstätigkeit im Euroraum und in der gesamten EU gegenüber dem Vorjahresquartal um jeweils 0,7 Prozent zu und damit etwas stärker als in Deutschland.

Zuwachs im Dienstleistungssektor, Rückgänge in Industrie und Bau

Während in den Dienstleistungsbereichen insgesamt 178.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden (+0,5 %), verzeichneten das Produzierende Gewerbe (-1,7 %) und das Baugewerbe (-0,8 %) Rückgänge. Besonders stark wuchs der Bereich „Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit“ mit einem Plus von 1,9 Prozent. Dagegen gab es Verluste im Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-0,4 %) sowie bei Unternehmensdienstleistern (-0,9 %).

Mehr Arbeitnehmer, weniger Selbstständige

Die Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stieg leicht auf 42,3 Millionen (+0,1 %), während die Zahl der Selbstständigen weiter sank (-1,2 %). Das durchschnittliche Arbeitsvolumen ging um 0,5 Prozent auf 14,5 Milliarden Stunden zurück.