Aktuelle Rückrufe bei Rewe, Lidl und Kaufland: Diese Produkte sind betroffen

Gleich mehrere Händler rufen Produkte zurück.
Sina Schuldt/dpaMehrere Lebensmittel werden aktuell zurückgerufen. Betroffen sind unter anderem Produkte, die bei Rewe, Lidl und Kaufland verkauft wurden. In einem Fall geht es um mögliche Kunststoff-Fremdkörper, in einem anderen um Salmonellen. Auch erhöhte Aflatoxinwerte und mögliche Metallfremdkörper sind Grund für aktuelle Warnungen.
Verbraucher sollten die betroffenen Produkte nicht mehr verzehren und sie in die jeweilige Verkaufsstelle zurückbringen. Der Kaufpreis wird nach Angaben der Unternehmen in der Regel auch ohne Kassenbon erstattet.
Rewe ruft Pizza mit Ziegenkäse zurück

Diese Pizza von Rewe wird zurückgerufen.
Freiberger Lebensmittel GmbHBei Rewe ist eine Tiefkühlpizza der Eigenmarke „Rewe Beste Wahl“ betroffen. Nach Angaben der Freiberger Lebensmittel GmbH kann nicht ausgeschlossen werden, dass kleine schwarze Kunststoff-Fremdkörper in einzelne Produkte gelangt sind.
Betroffen ist folgendes Produkt:
Rewe Beste Wahl, Pizza Ziegenkäse, 315 Gramm
Mindesthaltbarkeitsdatum: 28.02.2027
Chargen: L60471F und L60472F
EAN: 4337256758604
Das Produkt wurde nach derzeitigem Stand in fast allen Bundesländern verkauft, darunter auch Baden-Württemberg. Verbraucher sollen die Pizza nicht essen. Fremdkörper in Lebensmitteln können zu Verletzungen führen oder eine Erstickungsgefahr darstellen.
Lidl: Salmonellen in Rosmarin nachgewiesen

Der Lieferant TSI Consumer Goods GmbH informiert über einen Warenrückruf des Produktes „Kania Rosmarin geschnitten, 25g“
Lidl/obs/dpaAuch Lidl ist von einem aktuellen Rückruf betroffen. Zurückgerufen wird ein Gewürz der Marke Kania. Im Rahmen einer Eigenuntersuchung wurden Salmonellen nachgewiesen.
Betroffen ist folgendes Produkt:
Kania Rosmarin geschnitten, 25 Gramm
Mindesthaltbarkeitsdatum: 05.2028
Charge: A03
Der Rückruf betrifft mehrere Bundesländer, darunter Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Salmonellen können Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. Typische Symptome sind Durchfall, Bauchschmerzen, Erbrechen und leichtes Fieber. Besonders Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere, Senioren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln.
Wer das Produkt gegessen hat und schwere oder anhaltende Beschwerden bemerkt, sollte ärztliche Hilfe suchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen.
Kaufland: Paprika-Gewürz wegen Aflatoxinen betroffen

Auch dieses Gewürz wird zurückgerufen.
BLG Kardesler GmbHBei Kaufland wurde eine Paprika-Gewürzzubereitung der Marke Suntat zurückgerufen. Grund ist ein möglicher erhöhter Aflatoxingehalt. Aflatoxine sind Schimmelpilzgifte, die gesundheitsschädlich sein können.
Betroffen ist folgendes Produkt:
Paprika-Gewürzzubereitung Pul Biber der Marke Suntat, 100 Gramm
Mindesthaltbarkeitsdatum: 01/2028
Los-Kennzeichnung: L A06
Der Rückruf betrifft nach derzeitigem Stand Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Das Produkt soll nicht verzehrt und in der Verkaufsstelle zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.
Weitere Kaufland-Produkte wegen möglicher Metallfremdkörper zurückgerufen
Ein weiterer Rückruf betrifft unter anderem ein Produkt von Kaufland. Die Piasten GmbH ruft vorsorglich zwei Erdnussprodukte zurück, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass Metallfremdkörper enthalten sind.
Betroffen sind:
Treets Salted Peanuts Vegan, 200 Gramm
Mindesthaltbarkeitsdatum: 11.05.2027
Charge: L6155Z
Verkauf über: Edeka und Globus
K-Classic Choc it bunte Erdnüsse, 300 Gramm
Mindesthaltbarkeitsdaten: 10.05.2027, 11.05.2027, 15.05.2027
Chargen: L6055Z, L6155Z, L6555Z
Verkauf über: Kaufland
Nach Angaben des Unternehmens kann eine Verletzung beim Verzehr nicht ausgeschlossen werden. Betroffene Produkte sollten nicht gegessen, sondern in die Einkaufsstätte zurückgebracht werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet.
Was Verbraucher jetzt tun sollten
Wer eines der genannten Produkte gekauft hat, sollte zunächst Mindesthaltbarkeitsdatum, Charge und gegebenenfalls EAN auf der Verpackung prüfen. Stimmen die Angaben mit dem Rückruf überein, sollte das Produkt nicht mehr verzehrt werden.
Bei Rückrufen wegen Fremdkörpern besteht Verletzungsgefahr. Bei Produkten mit Salmonellen oder möglichen Schadstoffen gilt: Wer nach dem Verzehr Beschwerden entwickelt, sollte ärztlichen Rat einholen. Ohne Symptome ist eine vorsorgliche Behandlung in der Regel nicht erforderlich.
Zurückgerufene Produkte können in der jeweiligen Verkaufsstelle abgegeben werden. Der Kaufpreis wird nach Angaben der Unternehmen erstattet.
