Ärzte-Streik in Sachsen: Abgesagt – drei Tage sollte in Dresden gestreikt werden

Streik in Sachsen, Dresden: Ärztinnen und Ärzte zum Arbeitskampf aufgerufen. Der Marburger Bund will deutschlandweit für bessere Arbeitsbedingungen sorgen. Wann und wo gestreikt werden soll. (Symbolbild)
Daniel Bockwoldt/dpa- Ärzte-Streik in Sachsen: Ab 15. Januar 2025 legen Ärzte in Dresden für drei Tage die Arbeit nieder.
- Ursache: Der Marburger Bund fordert 8,5% mehr Gehalt und bessere Schichtarbeitsregelungen.
- Angebot der Arbeitgeber: 5,5% Gehaltsplus, von der Gewerkschaft abgelehnt.
- Streik betrifft das Städtische Klinikum Dresden, andere Kliniken in Sachsen nicht.
- Notdienstvereinbarung sichert rechtskonforme Organisation des Arbeitskampfes.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
UPDATE: Der Marburger Bund sagt die geplanten Ärzte-Streiks an kommunalen Kliniken zunächst ab
Es wird immer wieder zum Streik aufgerufen, wenn Gewerkschaften oder Verbunde bessere Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen durchsetzen wollen. In Sachsen sollen diese Woche Ärzte ihre Arbeit niederlegen. Wann und wo der Streik stattfinden soll.
Der Marburger Bund fordert in der Tarifauseinandersetzung für die bundesweit 60.000 Ärztinnen und Ärzte 8,5 Prozent mehr Geld bezogen auf ein Jahr und eine Reform von Regelungen zur Schichtarbeit.
Streik in Sachsen: Ärzte in Dresden legen Arbeit nieder
Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber hatte ein Angebot vorgelegt, das unter anderem ein Gehaltsplus von 5,5 Prozent enthält. Die Tarifkommission der Gewerkschaft wies das als unzureichend zurück.
In der Tarifrunde hatte es bereits Warnstreiks gegeben, auch in Dresden. Nach Angaben der Gewerkschaft hatten sich im Dezember mehr als 90 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder für einen Streik ausgesprochen.
Mit Tarifverhandlungen unzufrieden – 3 Tage Streik im Klinikum Dresden geplant
Somit sollte es ab Mittwoch, dem 15. Januar 2025 zu deutschlandweiten Streiks an kommunalen Kliniken kommen, welche für 3 Tage andauern sollten. In Sachsen hätte es das Städtische Klinikum Dresden getroffen. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund entscheidet laut Forner individuell, wo zur Beteiligung am Streik aufgerufen werde.
Der drohende Streik ist jedoch erst einmal abgewendet. Gewerkschaft und Arbeitgeber konnten sich auf ein Paket einigen, das nun den Mitgliedern der Gewerkschaft zur Urabstimmung vorgelegt werden soll.
