ADAC Pannenstatistik
: Das ist der häufigste Grund für Autopannen

Die Pannenzahlen auf Deutschlands Straßen sind laut ADAC Pannenstatistik gestiegen. Bei Benzinern und E-Autos geht dieses Teil am häufigsten kaputt.
Von
Nicole Züge
Cottbus
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Ein Fahrzeug der ADAC Pannenhilfe fährt über einen Feldweg. (zu dpa: „ADAC in Bremen 2023 häufiger zu Pannen gerufen»)

Die Pannenzahlen auf Deutschlands Straßen sind laut ADAC Pannenstatistik gestiegen. Bei Benzinern und E-Autos geht dieses Teil am häufigsten kaputt.

Hauke-Christian Dittrich
  • ADAC: Pannenstatistik zeigt steigende Pannenzahlen auf deutschen Straßen.
  • Häufigster Grund: Defekte oder leere Batterien verursachen 45% der Pannen.
  • E-Autos: Starterbatterie defekt in 50% der Fälle; Motorprobleme an zweiter Stelle.
  • Andere Ursachen: Generator, Anlasser, Beleuchtung, Reifen, verlorene Autoschlüssel.
  • Vor Reisen: Batterie in Werkstatt prüfen lassen, bei unter 60% Ladezustand aufladen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Laut ADAC Pannenstatistik sind die Pannenzahlen auf Deutschlands Straßen und Autobahnen im letzten Jahr gestiegen. Im Schnitt hilft der ADAC nach eigenen Angaben alle neun Sekunden. Im vergangenen Jahr kam der Automobilclub (aktuell 22,2 Mio. Mitglieder) damit auf 3.633.154 Pannenhilfen, rund 3 Prozent mehr als im Jahr 2023. Ein spezielles Teil an Benzinern und E-Autos geht dabei mit Abstand am häufigsten kaputt. Welches das ist und wie man eine Panne vor einer längeren Reise mitunter vermeiden kann.

ADAC Statistik: Das ist der häufigste Grund für Autopannen

In rund 45 Prozent aller Fälle war eine defekte oder leere Batterie für den Notruf verantwortlich. Auch bei E-Autos war eine defekte Starterbatterie mit 50 Prozent die häufigste Ursache für den Pannennotruf. Auf Platz 2 führt der ADAC in seiner Pannenstatistik mit rund 22 Prozent aller Pannen defekte Motoren sowie Schäden am Motormanagement oder Hochvoltsystem an.

Auf Platz 3 der häufigsten Pannenursachen finden sich Schäden am Generator, dem Anlasser, dem Bordnetz oder der Beleuchtung. Die vierthäufigste Pannenursache sind Schäden an den Reifen, gefolgt von verlorenen Autoschlüsseln oder Schäden an Schlössern sowie an Wegfahrsperren.

So prüft man, ob die Autobatterie noch intakt ist

Gerade vor längeren Reisen kann es sich bei älteren Batterien lohnen, den Ladezustand der Batterie durch eine Kfz-Werkstatt prüfen zu lassen. ADAC-Mitglieder können sich an ihre entsprechenden Regionalclubs wenden, um eine Prüfung durchführen zu lassen. Fällt der Ladezustand einer Autobatterie unter 60 Prozent, sollte die Batterie aufgeladen werden.

Anzeichen einer leeren Autobatterie machen sich zuerst beim Starten des Motors bemerkbar. Wenn der beim Anlassen stottert oder sogar die Innenraumbeleuchtung flackert, muss man tätig werden. Auch bei einer ausgefallenen Start-Stopp-Automatik sollte man hellhörig werden.

Bevor dieser Zustand eintritt, können Autofahrende allerdings einiges tun, um die Autobatterie zu pflegen. So sollte das Auto im Sommer möglichst nicht tagelang in der prallen Sonne stehen. Auch bei besonders tiefen Temperaturen wird die Batterie schnell in Mitleidenschaft gezogen. Bei längeren Standzeiten kann es helfen, den Minuspol der Batterie abzuklemmen.