Andreas, du bist Geschäftsführer beim Filmfestival Cottbus. Wann fängt man typischerweise an, ein solches Festival vorzubereiten?

Ich glaube, ich habe dieses Jahr angefangen, das Festival 2020 vorzubereiten.

Youtube

Worauf freust du dich in diesem Jahr am meisten?

Eigentlich auf alles. Ich freue mich auf die Gäste, die nach Cottbus kommen, ich freue mich auf das Team, mit dem ich seit vielen Jahren zusammenarbeite, weil das unheimlich Spaß macht. Ich freue mich auf Besucher, die aus dem Kinosaal kommen, nachdenklich sind, fröhlich sind, auf die Rahmenveranstaltungen, auf die Atmosphäre in der Stadt. Eigentlich ist alles großartig. Wenn ich über den Altmarkt gehe mit der blauen Beleuchtung, wenn ich die beleuchteten Häuser sehe, die Menschen, die vor den Kinos warten und wenn es während der Kinoveranstaltungen in der Stadt menschenleer ist, weil alle im Kino sitzen – das ist einfach großartig für uns.

Wenn man dieses Jahr nicht beim Filmfestival ist, warum sollte man nächstes Jahr unbedingt kommen?

Weil es das größte Kulturevent in Cottbus, in der Lausitz ist und weil wir die Stadt unheimlich bereichern. Filme aus Osteuropa sind spannend, können total lustig sein, regen zum Nachdenken an. Weil wir viele junge Filmemacher fördern und wir Filme zeigen, die Blockbustern aus den USA in nichts nachstehen. Ich finde sogar, die Qualität ist oftmals viel höher, das Produktions- und Marketingbudget ist aber viel kleiner. Deswegen schaffen sie es bei uns noch nicht, die ganz große Masse zu erreichen. Wer solche Filme sehen will, der muss zu uns kommen, denn man sieht die nur hier.

Filmfestival Cottbus Auf einen Vodka mit...

Cottbus