(dsf) Es naht mit großen Schritten. Zum 29. Mal ist vom 5. bis 11. November in den Spielstätten in der ganzen Stadt das zu sehen, was der osteuropäische Film zu bieten hat. Die wichtigsten Infos auf einen ersten Blick:

210 Filme sind es insgesamt, die im Rahmen des Filmfestivals zu sehen sind. Das entspricht 226,25 Stunden oder 13 575 Minuten Film. Wer alle Filme sehen will, braucht länger als das Filmfestival dauert: ganze neun Tage.

55 Sekunden dauert der kürzeste Film beim diesjährigen Festival, 130 Minuten der längste. Das hält sich im Rahmen, sagt Filmfestival-Geschäftsführer Andreas Stein. In der Vergangenheit seien schon weit längere Filme gezeigt worden.

Die Cottbuser Filmschau am Vortag des Festivals gibt es nicht mehr. Zumindest nicht mehr unter diesem Namen. Sie heißt jetzt Lausitzer Filmschau, um die Region besser abzubilden, so Stein. Die Filmschau: am 4. November, 19 Uhr im Weltspiegel.

Aus 45 Ländern kommen in Cottbus Filme auf die Leinwände. Neu dabei: die Türkei, Griechenland und Finnland. Gerade im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse in der Türkei sagt Programmdirektor Bernd Buder: „Wir wollen die Filmemacher in den Ländern ein wenig unterstützen, in denen es nicht ganz ungefährlich ist, den Mund aufzumachen.“

Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) übernimmt in diesem Jahr die Schirmherrschaft und wird auch an der Eröffnung des Filmfestivals für geladene Gäste im Großen Haus des Staatstheaters teilnehmen. Die Schirmherrschaft versteht Stein auch als Zeichen der Anerkennung für das, was in der vom Strukturwandel bedrohten Lausitz passiere.

Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst ist in diesem Jahr Spielstätte. Filme, die dort gezeigt werden, beschäftigen sich vor allem mit der sozialistischen Architektur, dem „Brutalismus“.

Die Preise sind geblieben: Ein Festivalpass kostet 70 Euro, Filmtickets 5,50 Euro im Vorverkauf, 6,50 Euro an der Festivalkasse. Tickets gibt es beim Cottbus Service an der Stadthalle und auf

www.filmfestivalcottbus.de