Längst haben sich viele Fernsehzuschauer, auch die der Öffentlich-Rechtlichen, vom guten alten linearen Antennen- der Kabelfernsehen verabschiedet. Stattdessen nutzen sie die Mediatheken, um sich ihr Fernsehprogramm ganz nach Wunsch und Zeit selbst zusammenzustellen. Doch bei zahlreichen Nutzern neuerer Android-Handys und Smart-TV scheiterte dieser zeitgemäße Wunsch seit Tagen an der ARD-Mediathek-App. Zuverlässig stürzte die App beim Aufruf eines Wunschfilms oder einer spannenden Dokumentation kurzerhand ab.

Cottbus

Probleme begannen mit einem Update Anfang Dezember

Seit Anfang Dezember schon kämpfen die Techniker der ARD-Mediathek-App mit technischen Problemen. Das bestätigte ein Sprecher von ARD-Online der Lausitzer Rundschau auf Nachfrage. Die Schwierigkeiten hätten mit einem größeren Update der Android-Applikationen für Android-Geräte, Android-Fernseher und Fire-TV Anfang Dezember begonnen. Auch der Versuch einer Fehlerbehebung vor den Weihnachtsfeiertagen sei nicht so erfolgreich gewesen wie erhofft, hieß es von der ARD-Onlinern.
Grund für die nach wie vor bestehenden Schwierigkeiten ist – vereinfacht gesagt – das technische „Beharrungsvermögen“ moderner technischer Geräte. Sie speichern im Hintergrund nämlich zahlreiche technische Einstellungen, die sich bisher nur von den Nutzern „per Hand“ wieder entfernen lassen.
„Das Problem liegt nicht in der ARD-Mediathek-App selbst, sondern in von der App gespeicherten Daten“, heißt es von ARD-Online. Auch eine Neuinstallation hilft nicht, weil einige Daten auch nach einem Update auf den Geräten erhalten blieben.
Um die aktuellen Schwierigkeiten beim smarten Fernsehen mit der ARD-Mediathek-App zu beheben, muss der Nutzer selbst Hand anlegen an den Einstellungen seines Smart-TV oder seines Handys.
Wer damit nicht weiterkommt kann sich auch direkt an das ARD-Online-Team wenden.

Internet-Seite als einfach Alternative


Wer mit den notwendigen Einstellungs-Arbeiten auf seiner Technik nicht zurecht kommt, aber trotzdem ein Angebot aus der öffentlich-rechtlichen ARD-Konserve nutzen will, der kann statt der problematischen Android-App auch direkt die Internetseite der ARD-Mediathek auf seinem Mobil-Gerät nutzen. Die ist stets eine, immer auch eine Alternative. Dort finden sich dieselben Inhalte, wie in der App.