Am Freitag, 12. November, werden in Schönefeld im Landkreis Dahme-Spreewald nach einem Jahr mit Corona-Unterbrechung die Brandenburger Zukunftspreise vergeben.
Damit wollen die Wirtschaftskammern des Landes zum sechsten Mal gemeinsam kreative, aktive und innovative Unternehmen auszeichnen, die auch in schwierigen Zeiten nachhaltig in die Zukunft investieren und sich auch gesellschaftlich engagieren.
In diesem Jahr haben sich mehr als 80 kleine und mittelständische Unternehmen aus dem ganzen Land um die Preis beworben. Eine Jury hatte in akribischer Vorauswahl zwölf Bewerber für das Preis-Event in Schönefeld nominiert. Alle Unternehmen stehen für besondere Leistungen in der Ausbildung, bei Organisation der Nachfolge oder im Umgang mit Innovationen.
Sechs der jetzt Nominierten sollen in Schönefeld schließlich den Preis erhalten.
Auf der Liste derer, die 2021 Chancen haben, einen Brandenburger Zukunftspreis mit nach Hause zu nehmen, sind diesmal drei Unternehmen aus der Lausitz, mit besonderen Stärken und Ideen.
Das sind die Nominierten aus dem Süden des Landes:

Kjellberg Finsterwalde

Ein Lausitzer „Hidden Champion“ des Maschinenbaus: Als Pionier der Schweißtechnik 1921 gestartet, ist das Unternehmen heute für Schweißelektroden & -maschinen, Sondermaschinen und vor allem für leistungsfähige Plasma-Anlagen bekannt.

Spreewelten GmbH Lübbenau

Schwimmen mit Pinguinen und damit die Spreewelten in Lübbenau, gehört inzwischen zu den bekanntesten Marken im Spreewald und auch in Brandenburg. Über 310.000 Gäste kommen inzwischen pro Jahr in das Erlebnisbad. Auch in Zeiten des Fachkräftemangels ist es dem Unternehmen gelungen, fast alle Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich zu besetzen.

Konditorei Klinkmüller Luckau

Dank höchster Authentizität und Liebe zum Detail werden die Kunden mit außergewöhnlichen Meisterwerken begeistert. Der qualitätsbewusste Einkauf von Rohstoffen vor allem aus der Region sowie Frankreich, Italien, der Schweiz und Spanien garantiert eine Vielfalt der Produkte ohne Zusatzstoffe.
Verleihung der Brandenburger Zukunftspreise 2019

Auszeichnung Verleihung der Brandenburger Zukunftspreise 2019

Das sind die Nominierten zum Zukunftspreis Brandenburg aus den anderen Landesteilen

►Grädler Fördertechnik GmbH aus Trebbin (Teltow-Fläming)
Das Unternehmen ist Spezialist für Fördertechnik sowie alle hiermit im Zusammenhang erforderlichen Serviceleistungen.
►Pentracor GmbH aus Hennigsdorf (Oberhavel)
Das Medizintechnikunternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung und Vermarktung spezifischer medizinischer Geräte.
►Birkholz und Mohns Dentallabor aus Oranienburg
Ein Dentallabor, das mit den neuesten digitalen Möglichkeiten der Branche arbeitet.
►MB Fensterbau und Tischlerei Mike Beelitz aus Planebruch (Potsdam-Mittelmark)
Die Tischlerei hat sich auf die Fertigung von Sonderelementen im Bereich Brandschutz spezialisiert.
►Harley Station, Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald)
Seit dem Jahr 2000 vertreibt der Harley-Davidson Vertragshändler für das Land Brandenburg und für Südberlin die Maschinen der amerikanischen Kultmarke. Er organisiert Events und Trainings und betreibt inzwischen auch ein Premiumrestaurant.
►Apus-Aeronautical Engineering GmbH aus Strausberg (Märkisch-Oderland)
Das Unternhemen ist Spezialist für innovative Luftfahrtantriebe und Flugmechanik. Gerade werden zwei hybridelektrische Flugzeuge entwickelt.
►UniCaps GmbH aus Frankfurt (Oder)
Hochgradig Integriertes Produktionsunternehmen für nachhaltige Kaffee- und Teeprodukte.
►Robert Engelhardt - Der Elektromeister GmbH aus Bernau (Barnim)
Familiengeführter Handwerksbetrieb für alle Fragen rund um Elektro-Installationen. Besonders hervorzuheben ist die engagierte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter.
►BDP Baudenkmalpflege Prenzlau GmbH & Co. KG aus Prenzlau (Uckermark)
Das Unternehmen hat sich der Pflege und Sanierung von historischen Bausubstanzen mit alten Techniken verschrieben und kümmert sich überdurchschnittlich um den handwerklichen Nachwuchs.