Wildpark Johannismühle
: Kind von Tier attackiert und schwer verletzt - war es ein Wolf?

UPDATE 13.05 Uhr: Ein Kind ist im Wildpark Johannismühle in Baruth/Mark von einem oder mehreren Tieren angegriffen und schwer verletzt worden. Was bisher bekannt ist.
Von
Martin Weigle,
Daniel Preikschat,
dpa
Baruth/Mark
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Der Wildpark Johannismühle in Klasdorf wird privat betrieben und von einem Förderverein unterstützt.

Wildpark Johannismühle Eingang 2024

Der Wildpark Johannismühle in Klasdorf wird privat betrieben und von einem Förderverein unterstützt. In dem beliebten Park ist ein Kind von einem oder mehreren Tieren attackiert worden.

Sandra Ketterer
  • In Baruth/Mark wurde ein Kind im Wildpark Johannismühle von Tieren angegriffen.
  • Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmorgen (28. Oktober) – das Kind wurde schwer verletzt.
  • Die Polizei bestätigte einen Vorfall, nannte jedoch keine weiteren Details.
  • Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Der Tierpark soll geschlossen worden sein.
  • Der Wildpark in Klasdorf wird privat betrieben und von einem Förderverein unterstützt.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ein Kind ist bei der Attacke eines oder mehrerer Tiere im brandenburgischen Wildpark Johannismühle am Mittwochmorgen (28. Oktober) schwer verletzt worden. Wie die Polizei weiter mitteilt, ist die Polizei am Mittwochmorgen durch die Rettungsleitstelle über ein verletztes Kind in einer Freizeiteinrichtung in Baruth/Mark informiert worden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand sei das Mädchen in einem Tiergehege von mindestens einem Wildtier angegriffen und schwer verletzt worden, als es sich dort mit zwei weiteren Kindern und einer Mitarbeiterin befand, so die Polizei weiter.

Das achtjährige Mädchen wurde mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, so die Polizei weiter. Die anderen Personen seien äußerlich unversehrt geblieben. Die genauen Umstände des Sachverhalts sind Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Diese dauern weiter an.

Eine Polizeisprecherin sagte, ein Kind sei nach derzeitigem Kenntnisstand angegriffen und schwer verletzt worden. Auch ein Rettungshubschrauber sei vor Ort gewesen. Wie sich der Angriff im Wildpark bei Baruth/Mark zugetragen habe, sei noch unklar.

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Polizei bestätigt Wolfattacke nicht

Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung soll es sich um einen Wolf handeln. Das bestätigte die Polizei bislang nicht. Auch zur Art der Verletzungen machte die Polizei zunächst keine Angaben. Der Einsatz dauert an. Die Polizei wollte Zeugen befragen. Auch Seelsorger sollen vor Ort sein.

Im Wildpark Johannismühle leben nach eigenen Angaben Grauwölfe und Polarwölfe. Der Park wird privat geführt, ist etwa acht Kilometer von Golßen (Dahme-Spreewald) entfernt und liegt rund 45 Kilometer südlich von Berlin im Baruther Ortsteil Klasdorf. Besucher können sich frei in dem mehrere Hektar großen Areal bewegen, in dem es mehrere Gehege für Raubtiere gibt.

Auf der Internetseite war zu lesen, dass das Gelände geschlossen bleibt. Auf telefonische Anfrage der Lausitzer Rundschau hieß es bislang nur, der Wildpark wolle sich zu dem Zwischenfall nicht äußern. Wie lange der Wildpark geschlossen bleibt, wurde nicht gesagt.