Auf zunehmend unbeständiges Wetter müssen sich die Menschen in Berlin und Brandenburg einstellen. Wie der Deutsche Wetterdienst in Potsdam am Morgen mitteilte, ziehen am Mittwoch, 7. September, nach sonnigem Beginn Wolken sowie erste Schauer und Gewitter auf.
Vereinzelt ist auch Starkregen mit um die 20 Liter je Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Stürmische Böen erreichen die Windstärken sieben bis acht. Die Luft erwärmt sich noch einmal auf 23 bis 27 Grad Celsius.

Gewitter und Starkregen werden erwartet

Der Donnerstag, 8. September, wird dann wolkig, doch es bleibt zunächst meist trocken. Am Nachmittag und Abend nähern sich von Südwesten vermehrt schauerartiger, teils gewittriger Regen und Unwetter. Die Temperaturen steigen zwischen 21 und 25 Grad Celsius.
Nach zunächst dichter Bewölkung zieht am Freitag, 9. September, im Nordosten von Brandenburg der Regen ab. Es lockert auf, bis am Nachmittag erneut Schauer aufziehen. Es werden 21 bis 24 Grad Celsius erreicht.

Wetterpaten für Hochs und Tiefs gesucht

Übrigens werden weiter Wetterpaten für Hochs und Tiefs gesucht. Ab Mittwoch, 7. September, vergeben Studenten der Freien Universität Berlin Patenschaften für das kommende Jahr. „Die Hochdruckgebiete werden im Jahr 2023 weibliche und die Tiefdruckgebiete männliche Vornamen tragen“, teilt der Verein Berliner Wetterkarte mit.
Die Meteorologen taufen seit 1954 Hoch- und Tiefdruckgebiete. Seit 2002 können Privatpersonen oder auch Firmen direkt Namen wählen. Eine Patenschaft für ein Hoch kostet 390 Euro, für ein Tief 260 Euro.
Mit dem Geld für die Patenschaften werden die Studenten in ihrer praxisnahen Weiterbildung unterstützt. Außerdem kann damit laut Verein die über 110-jährige Klimareihe der Freien Universität Berlin weitergeführt werden. Für die Klimareihe werden umfangreiche Daten zum Wetter gesammelt. Die Wetterstation an der Freien Universität sei die letzte Station in Berlin, an der dies noch von Menschen erledigt werde, sagt Dennis Schneider vom Verein Berliner Wetterkarte.

2022 tragen Tiefs weibliche und Hochs männliche Namen

Im Jahr 2022 tragen die Tiefs weibliche und die Hochs männliche Namen. So sorgte beispielsweise im Januar Schneetief Doreen für eine weiße Winterlandschaft in Süddeutschland, zum Monatsende tobte Sturmtief Nadia über Deutschland. Hitzerekorde brachte Hoch Jürgen im Juli. Auch so ungewöhnliche Namen wie Spiro, Xilotzin, Bahrudin, Lavinia, Wisgard, oder Emmelinde wurden für dieses Jahr verliehen.
Die Namen, die der Verein Berliner Wetterkarte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Meteorologie der FU Berlin seit Jahrzehnten vergibt, werden dann von Wetterdiensten und Medien übernommen.