Wetter in Brandenburg
: Glätte sorgt für Unfälle – BER streicht Flüge

In Berlin und Brandenburg haben Minusgrade und Glätte für Verkehrschaos gesorgt. Unter anderem krachte es auf der A24 zwischen Fehrbellin und Neuruppin-Süd.
Von
Melanie Dahrendorf,
Oliver Voigt,
dpa
Fehrbellin
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Schnee in Berlin: ARCHIV - 16.01.2024, Berlin: Starker Schneefall auf einer Straße in Friedrichshain. (zu dpa: «Glätte und Frost in Berlin und Brandenburg») Foto: Jens Kalaene/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Starker Schneefall auf einer Straße in Friedrichshain. In Brandenburg und Berlin gab es mehrere Zwischenfälle aufgrund der Glätte. (Archivfoto)

Jens Kalaene/dpa
  • Glätte und Minusgrade verursachten Verkehrschaos in Berlin und Brandenburg.
  • Auf der A24 rutschten mehrere Autos in die Leitplanke, es gab keine schweren Unfälle.
  • In der Lausitz gab es zehn wetterbedingte Einsätze mit leichten Verletzungen.
  • Am Flughafen BER fielen rund 20 Flüge wegen des Wetters aus.
  • Passagiere sollten sich bei den Fluggesellschaften über ihren Flugstatus informieren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Brandenburg und Berlin kam es aufgrund von Schnee und Eis in der Nacht zum Montag zu Verkehrsbehinderungen. Die Polizei teilt auf Anfrage mit, dass es trotz Glätte größtenteils ruhig blieb. Es habe keine schweren Unfälle, sondern lediglich kleinere Zwischenfälle gegeben.

Autofahrerinnen und Autofahrer werden dennoch zur Vorsicht aufgerufen.

A24: Autos rutschen in Leitplanke

In der Lausitz gab es seit Sonntagnachmittag mit zunehmenden Schneefall zehn wetterbedingte Einsätze. Dabei handelt es sich um leicht verletzte Personen oder Blechschäden. Auf der A24 zwischen Fehrbellin und Neuruppin-Süd rutschte in beiden Richtungen jeweils ein Auto in die Leitplanke. Zwischen Neuruppin und Herzsprung blieb der Fahrer auch unverletzt.

Im Bereich Ostprignitz-Ruppin kam es zu 17 Witterungsbedingten Glätteunfällen mit einer verletzten Person. Im Bereich Oberhavel bleibt es bei sechs Unfällen bei Sachschäden.

BER begrenzt Flüge

Wegen des Winterwetters in Europa sind am Hauptstadtflughafen BER im Laufe des Sonntags rund 20 Flüge ausgefallen. „Teilweise konnten die Maschinen an anderen europäischen Flughäfen nicht starten“, sagte eine Sprecherin des Flughafens am Abend.

Bereits am frühen Abend hatte der BER hatte die Zahl der Landungen aufgrund drohenden Eisregens vorsorglich auf 20 pro Stunde begrenzt. So solle eine sichere Abfertigung der Flugzeuge gewährleistet werden, sagte die Sprecherin. Theoretisch seien am BER bis zu 40 Landungen pro Stunde möglich. Der Flugbetrieb laufe weitgehend normal.

Die Airlines entschieden selbst, welche Flüge durchgeführt würden. Die Sprecherin riet allen Passagieren, sich bei den Fluggesellschaften zu informieren. Starts seien von den Einschränkungen nicht betroffen.