Hochwasser in Brandenburg: Sehr viel Regen – amtliche Warnung für den Süden

Autos fahren durch Pfützen. Das Warn- und Informationssystem Katwarn hat eine amtliche Hochwasserwarnung für Südbrandenurg heausgegeben. (Symbolbild)
Friso Gentsch (dpa)Das Hochwassermeldezentrum Land Brandenburg (HWMZ-BB) hat für Montag (20. November) und die Nacht zum Dienstag länger andauernden Regen für das mittlere und südliche Brandenburg angekündigt. Insbesondere in den Regionen Havelland bis Fläming sowie im Spreewald und in der Niederlausitz müssen sich die Anwohner auf Niederschlagsmengen zwischen 20 und 35 Liter pro Quadratmeter einstellen, die innerhalb von 24 Stunden fallen könnten. Das Warn- und Informationssystem Katwarn hat am frühen Montagnachmittag eine amtliche Hochwasserwarnung an die Bevölkerung abgesetzt.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Einzugsgebiet der Dahme, wo bereits am Wochenende erhebliche Regenmengen verzeichnet wurden. Seit Samstag (18. November) sind dort im Durchschnitt rund 30 Liter pro Quadratmeter gefallen, was eine kontinuierliche Erhöhung der Wasserstände und Durchflüsse zur Folge hat. Am Pegel Prierow 2 besteht nun die Gefahr, dass der Richtwert der Alarmstufe 1 überschritten wird – eine kritische Marke, die die Anlieger zur Wachsamkeit aufruft.

Für diesen Bereich des Landes Brandenburg gilt die amtliche Hochwasserwarnung.
Screenshot Katwarn Christian SchenkAuch am Dienstag Regen in Brandenburg
Auch am Dienstag soll der Regen im Süden Brandenburgs laut Deutschem Wetterdienst weiterhin für nasse Verhältnisse sorgen, während andere Gebiete nur noch vereinzelt mit Regen rechnen müssen. Zeitweise bleibt es auch niederschlagsfrei. Am Abend lockert die Bewölkung von Norden her auf und es wird zunehmend trockener. Es wird deutlich kühler: Die Temperaturen erreichen morgens nur noch Höchstwerte zwischen fünf und sieben Grad. Tagsüber gehen die Temperaturen weiter zurück. Vorübergehend weht ein mäßiger Nordwind.
