Wetter in Brandenburg und Sachsen
: Es bleibt nass und kühl – gelegentlicher Regen

Auch in den kommenden Tagen überwiegt in Berlin, Brandenburg und Sachsen ein nass-kühles Wetter. Urlaub in Sachsen ist derweil trotz der wechselhaften Wetterlage beliebt.
Von
dpa
Potsdam/Berlin
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Wolken über Sachsen, der Urlaub ist dennoch beliebt: Wie unkompliziert eine grenzüberschreitende Tour sein kann, erlebt man auf einer Fahrt mit dem Wanderschiff. Das fährt von Bad Schandau über Schmilka bis ins tschechische Hensko. (Symbolfoto)

Michael Juhran/dpa

Weiterhin nass und kühl sind die Wetteraussichten für Brandenburg. Grund dafür ist ein Tief über der Ostsee, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag mitteilte. Zum Wochenbeginn wird es bei maximal 20 Grad stürmisch, stark bewölkt und vereinzelt nass. In der Nacht zum Dienstag kühlt es bis auf 11 Grad Celsius ab, dabei bleibt es weitgehend trocken, aber windig.

Windig, in Schauernähe sogar stürmisch sind laut DWD die Aussichten für den Dienstag. Bis auf 20 Grad klettern die Temperaturen. In der Nacht kann es dann bei um die 11 Grad weiterhin gelegentlich regnen.

Auch am Mittwoch bleibt es bewölkt und zeitweise regnerisch. Bis zu 20 Grad sind zu erwarten. Die Nacht auf Donnerstag bleibt nach DWD-Angaben weitgehend trocken, einzig im Nordosten Brandenburgs ist weiterhin leichter Regen möglich. Es wird bis zu 9 Grad kühl.

Urlaub in Sachsen trotzt wechselhaftem Wetter

Die sächsischen Urlaubsregionen sind mit der derzeitigen Buchungslage in diesem Sommer sehr zufrieden. Das Gästeaufkommen habe in etwa das Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019 erreicht, vermehrt seien auch wieder ausländische Gäste in Sachsen unterwegs, sagte Veronika Hiebl, Chefin der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) auf Anfrage. „Offensichtlich ist das Angebot an Erlebnismöglichkeiten für Kultur- und Natururlaub in Sachsens Städten und Regionen genau das, was Urlauber in diesem Sommer suchen.“ Es gebe aber noch an allen Zielen freie Kapazitäten.

„Wir stellen grundsätzlich in allen Bereichen eine gute Nachfrage fest, die jedoch von meist kurzfristigen Buchungen geprägt sind“, sagte Tino Richter vom Tourismusverband Sächsische Schweiz in Pirna.

Auch im Vogtland und dem Erzgebirge ist man mit den bisherigen Buchungen zufrieden. Insgesamt habe sich der Camping- und Caravan-Tourismus stark entwickelt. „Mit einer Aufenthaltsdauer von drei bis sieben Tagen ist das Erzgebirge vor allem ein Ziel für Kurzurlauber“, sagte Ute Florl vom Tourismusverband Erzgebirge. Besonders nachgefragt seien Themen rund um eine aktive Erholung in der Natur, also Wandern und Radfahren.

Freibäder und Seen in Sachsen sehr gut besucht

Im Juni und Juli habe das Wetter gut mitgespielt, hieß es aus dem Vogtland. „Daher waren Freibäder, Badeseen und die Talsperren sehr gut besucht“, sagte Bärbel Borchert vom dortigen Tourismusverband.

Das derzeitig etwas verregnete Wetter scheint bei den Buchungen in den sächsischen Urlaubsregionen kaum eine Rolle zu spielen. Schließlich gebe es genügend „Schlechtwetteralternativen“, hieß es. Bei einem Besuch der zahlreichen Museen, trutzigen Burgen und Schlösser, Besucherbergwerke sowie Erlebnisbäder komme auch bei Regen keine Langeweile auf.

Zudem seien Wanderungen bei kühlerem Wetter angenehmer als bei Hitze.

Sommerferien –Buchungen werden immer kurzfristiger

Laut TMGS erfolgen die Buchungen immer kurzfristiger, dies mache die Planungen für die Betriebe zunehmend schwieriger. Die Urlaubsregionen erwarteten auch für die zweite Hälfte der Sommerferien weiter spontane Anfragen.