Die Lausitzer Seen laufen langsam leer. Die Trockenheit ist auch eine Folge der Braunkohle-Industrie. RUNDSCHAU-Reporterin Christine Keilholz war mit dem Umwelt-Aktivisten Gert Richter auf der Spur des schwindenden Wassers.
Wassernot am Großsee in der Lieberoser Heide: Seit 2010 sinkt der Wasserspiegel der beliebten Badestelle vieler Cottbuser. Trotz künstlicher Einleitung geht weiter Wasser verloren.
Christine Keilholz
Gert Richter, 72, sieht die Gubener Seen in Gefahr. Im Pastlingsee konnte man Mitte der 80er noch tauchen. Jetzt muss Wasser zugeführt werden, damit der See nicht vollends zum Schlammloch wird.
Foto: Christine Keilholz
Wie kommt die Lausitz an das Wasser, das so dringend gebraucht wird? Grundwasser aus 40 Metern Tiefe in die Seen zu leiten, ist keine Dauerlösung. Aber auch Wasserimporte von Oder und Elbe dürften kaum machbar sein.