Wahl in Zehdenick
: Erster direkt gewählter hauptamtlicher AfD-Bürgermeister in Brandenburg

In Zehdenick (Oberhavel) ist erstmals in Brandenburg ein Kandidat der AfD zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt worden.
Von
Marco Marschall,
dpa
Zehdenick
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Ausklang beim Griechen: Wahlverlierer René Stadtkewitz (AfD) traf sich gegen Ende der Auszählung in einem griechischen Restaurant mit seinen Unterstützern, um den Ausgang der Stichwahl zu analysieren...

Wahl in Zehdenick (Oberhavel): René Stadtkewitz ist der erste direkt gewählte AfD-Bürgermeister in Brandenburg.

Martin Risken
  • René Stadtkewitz gewann die Bürgermeisterwahl in Zehdenick mit 58,4 Prozent der Stimmen.
  • Er ist der erste direkt gewählte hauptamtliche AfD-Bürgermeister in Brandenburg.
  • Die Wahl fand am Sonntag, 10. Mai, in Zehdenick (Kreis Oberhavel) statt – vier Kandidaten traten an.
  • Gegenkandidaten: Stephan von Hundelshausen 28,6 Prozent, Dennis Latzke 5,2 Prozent, Wolf-Gernot Richardt 7,8 Prozent.
  • Stadtkewitz war früher CDU-Abgeordneter in Berlin und seit 2024 AfD-Mitglied.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Zehdenick (Kreis Oberhavel) ist am Sonntag, 10. Mai, erstmals in Brandenburg ein Kandidat der AfD zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt worden. Der 61-jährige René Stadtkewitz setzte sich mit 58,4 Prozent der Stimmen gegen Stephan von Hundelshausen (FDP, 28,6 Prozent), Dennis Latzke (Partei des Fortschritts, 5,2 Prozent) und Einzelkandidat Wolf-Gernot Richardt (7,8 Prozent) durch. Alles zum Wahltag lesen Sie hier.

Stadtkewitz ist damit erster direkt gewählter hauptamtlicher AfD-Bürgermeister in Brandenburg. Im Land gab es zwar mit Arne Raue schon einen hauptamtlichen Bürgermeister mit AfD-Parteibuch in Jüterbog, dieser war jedoch parteiloser Einzelbewerber, als er 2011 gewählt und 2019 wiedergewählt wurde und trat erst im Jahr 2024 in die AfD ein. Im Jahr 2025 wechselte er in den Bundestag.

Stadtkewitz war früher CDU-Abgeordneter in Berlin und brach 2010 mit den Christdemokraten. Er gründete die Partei Die Freiheit, deren Bundesvorsitzender er bis 2013 war. 2024 wurde er AfD-Mitglied.