Ein Blick auf die Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes zeigt, dass das Risiko für Unwetter in der Lausitz steigt. Vor allem in der Niederlausitz kann es richtig dicke kommen.
Dort herrscht aktuell die zweithöchste Unwetterwarnstufe 3. Besonders heftig könnte es laut der Karte in der Region rund um Cottbus werden, mit heftigem Wind, Starkregen und weiteren Unwettererscheinungen.
So ist laut der Warnung auf dwd.de auch Hagel mit Körnergrößen zwischen zwei und vier Zentimetern möglich.
Zudem kann es an einigen Stellen zu heftigem Starkregen mit mehr als 40 Litern pro Quadratmeter kommen. Teilweise sind auch schwere Sturmböen der Windstärke zehn nicht ausgeschlossen.

Feucht trifft heiß

Über Deutschland treffen am Samstag aus Osteuropa sehr warme bis heiße Luftmassen auf feuchte Luftmassen von Tief Nadine über Westeuropa. „Am Samstag und Sonntag wird die Lage so richtig brenzlig mit ordentlich vielen Gewittern und Unwettern“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von Wetterdienst Q.met. Ähnliches sagt auch der Deutsche Wetterdienst vorher.
Besonders brisant sei dabei, dass lokale Gewitter kaum weiterziehen und immer wieder am gleichen Ort heftige Niederschläge abladen.

Deutscher Wetterdienst: Warnlage in Berlin und Brandenburg


Deutscher Wetterdienst: Warnlage in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern

Trockene Böden: Sturzfluten durch Unwetter möglich

Das große Problem: Trotz der Niederschläge der vergangenen zehn Tage nehme der Boden kaum Wasser auf, da der Boden nur oberflächlich nass geworden sei. Die tieferen Erdschichten seien nach wie vor trocken. Auch die aktuelle Dürrekarte vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung zeigt das.

Cottbus/Dresden

Treffen große Wassermassen auf trockenen Boden, dann kann es zu Sturzfluten kommen.
Das Thermometer hat am Samstag teilweise die 30-Grad-Marke überschritten, am Sonntag sollen die Temperaturen etwas fallen, bei um die 25 Grad liegen.

Doberlug-Kirchhain