Szenen wie in Baden Württemberg in den letzten zwei Tagen, wo Straßen überflutet wurden, blieben der Lausitz in der vergangenen Nacht erspart. Wie die Leitstelle Lausitz berichtet, konzentrierten sich die Einsätze vor allem auf die Kreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz. Innerhalb des Kreises Elbe-Elster beraf es die Städte Finsterwalde, Hohenleipisch und Plessa. In Oberspreewald-Lausitz war die Feuerwehr hauptsächlich in Ruhland und Schwarzheide unterwegs. Hier liefen Keller und Unterführungen voll. Etwa 20 Einsätze mussten seit Mitternacht gefahren werden, sagt Axel Leubauer, Sprecher der Leitstelle. Personen wurden keine verletzt.
Aufgrund der starken Niederschläge warnt die Polizei vor Aquaplaning.
In der Nacht gab es jedoch auch Situationen, bei denen die Feuerwehr nicht ausrückte und die betroffenen Bürger zur Sebsthilfe animierte. „Schließlich kann die Feurwehr solche Einsätze auch in Rechnung stellen“, erklärt Leubauer. Hierbei handelte es sich um Ereignisse, wo ein Eingreifen der Feuerwehr nicht unbedingt erforderlich war. Die Leitstelle regte die Bürger dazu an, die eigne Pumpe einzusetzen.

Oberlausitz bleibt verschont

In der Oberlausitz beschränkten sich die wetterbedingten Einsätze auf zwei Ereignisse in Bernsdorf und Wittichenau. Hier mussten die Einstzkräfte einen Keller auspumpen und ein Baum war umgestürzt, teilt Leitstelle Hoyerswerda mit. Personen wurden keine verletzt.

Deutscher Wetterdienst warnt vor weiterem Regen

Der Deutsche Wetterdienst warnt am Mittwoch weiter vor starkem Regen und kräftigen Gewittern. Bis zu 80 Liter über einen längeren Zeitraum sind möglich.