Unfall in Jüterbog
: 18-Jähriger klettert auf Güterwagen und wird schwer verletzt

UPDATE, 13.50 Uhr: Auf dem Bahnhof in Jüterbog ist ein Jugendlicher schwer verletzt worden. Er kletterte auf einen Güterwaggon. Was dann geschah.
Von
Thomas Seifert
Jüterbog
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Lebensgefahr durch Oberleitungen: ARCHIV - 18.05.2015, Hessen, Gießen: Auf einer Brücke über den Gleisanlagen am Bahnhof in Gießen ist ein Warnschild mit der Aufschrift «Hochspannung Vorsicht ! Lebensgefahr» angebracht. (zu dpa: «19-Jähriger stirbt durch Stromschlag auf Güterwaggon») Foto: Arne Dedert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Lebensgefahr durch Oberleitungen: Auf dem Bahnhof in Jüterbog ist es zu einem schweren Unfall gekommen. Das ist dazu bekannt. (Symbolfoto)

Arne Dedert/dpa
  • Jüterbog: Ein 18-Jähriger wurde auf dem Bahnhof durch einen Stromschlag schwer verletzt.
  • Er kletterte gegen 0.35 Uhr auf einen abgestellten Güterwaggon – es kam zum Spannungsüberschlag.
  • Der Jugendliche stürzte etwa vier Meter, erlitt schwerste Brand- und eine Kopfverletzung.
  • Begleiter leisteten Erste Hilfe, Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Berliner Spezialklinik.
  • Bahnhof war bis kurz vor 2 Uhr gesperrt: Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein 18-Jähriger ist in Jüterbog (Landkreis Teltow-Fläming) in der Nacht zu Mittwoch, 15. Juli 2026, durch einen Stromschlag schwer verletzt worden. Das teilt die Bundespolizei in Berlin mit. Der Unfall habe sich auf dem Bahnhof in Jüterbog ereignet.

Nach Angaben der Bundespolizei kletterte der Jugendliche gegen 0.35 Uhr eigenmächtig auf einen abgestellten Güterwaggon. Dabei kam es zu einem Spannungsüberschlag. Warum der 18-Jährige auf den Waggon geklettert war, ist nach Angaben einer Sprecherin der Bundespolizei bislang unklar.

Der junge Mann stürzte daraufhin aus etwa vier Metern Höhe vom Waggon in die Tiefe. Nach Angaben der Polizei erlitt er schwerste Brandverletzungen und eine Kopfverletzung.

Verletzter nach Unfall in Spezialklinik für Brandverletzte

Seine drei Begleiter im Alter von 20 bis 22 Jahren leisteten dem Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Anschließend wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Berliner Spezialklinik für Brandverletzte gebracht. Die Befragung der drei Begleiter steht nach Angaben der Bundespolizei noch aus.

Während des Einsatzes war der Bahnhof Jüterbog bis kurz vor 2 Uhr gesperrt. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen den 18-Jährigen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Die Ermittlungen dauern an.

Die Bundespolizei warnt vor den Gefahren von Bahnstrom. Die Oberleitungen der Bahn stehen unter einer Spannung von 15.000 Volt. Bereits die Nähe zu den Leitungen könne zu einem lebensgefährlichen oder tödlichen Spannungsüberschlag führen. Zudem sei das Betreten des Gleisbereichs und der Bahnanlagen außerhalb zugelassener Wege verboten.