Unfälle Glätte Brandenburg: Glatteis führt zu mehreren Unfällen – bei Baruth verunglücken Lastwagen und Feuerwehr-Fahrzeug
Schneefälle in der Nacht von Donnerstag zu Freitag haben in Teilen von Brandenburg innerhalb weniger Stunden mehrere Verkehrsunfälle verursacht.
In Schwarze Pumpe im Landkreis Spree-Neiße kam ein Dacia am Freitag gegen 4.45 Uhr von der winterglatten Fahrbahn ab. Das nicht mehr fahrtüchtige Auto musste laut Polizei mit einem Schaden von rund 3.000 Euro abgeschleppt werden.
Am Donnerstag gegen 22.40 Uhr waren bei Baruth im Landkreis Teltow-Fläming bei zwei Unfällen kurz hintereinander mehrere Feuerwehrleute nach Polizeiangaben verletzt worden. Zunächst hatte sich demnach ein Lkw auf der glatten Straße gedreht und war verunglückt. Ein zweiter Lastwagen wurde in den Unfall verwickelt und hatte Spiegelschäden, wie der Sprecher des Lagezentrums sagte.
Feuerwehrfahrzeug gerät auf spiegelglatter Straße in Schleudern
Bei der Anfahrt zu diesen Lkw sei das Feuerwehrfahrzeug auf „spiegelglatter“ Straße ins Schleudern geraten und habe sich überschlagen. Nach ersten Angaben wurden dabei drei Insassen verletzt. Einer von ihnen sei im Hubschrauber in eine Klinik gekommen, so der Sprecher. Details zum genauen Ablauf und zur Schwere der Verletzungen lagen zunächst nicht vor.
Auf der Autobahn 13 in Fahrtrichtung Dresden verunfallte ebenfalls am Donnerstagabend ein Mercedes zwischen den Anschlussstellen Baruth und Staakow. Auf winterglatter Fahrbahn kam das Auto nach einem plötzlichen Bremsmanöver ins Schleudern, durchschlug einen Wildzaun und landete neben der Autobahn. Der Gesamtschaden an Bankette, Zaun und Auto wurde von der Polizei mit rund 3.000 Euro angegeben.
Ebenfalls auf der A13 aber zwischen den Anschlussstellen Ruhland und Ortrand in Richtung Dresden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz geriet am Donnerstag gegen 19.30 Uhr eine Audi-Fahrerin mit ihrem Fahrzeug aufgrund winterlicher Fahrbahnverhältnisse ins Schleudern. Der Wagen stieß gegen die Leitplanke. Die Fahrerin wurde verletzt, der Rettungsdienst brachte sie ein nahe gelegenes Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme war die Autobahn in Richtung Dresden voll gesperrt. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 10.000 Euro.
Kurz nach 22 Uhr fuhr ein Skoda auf diesem Autobahnabschnitt ebenfalls zu schnell. Das Auto kam ins Schleudern und stieß dann gegen einen neben ihm fahrenden VW. An den Fahrzeugen entstand ein Blechschaden von rund 3.000 Euro.
Am Donnerstag verlor eine Seat-Fahrerin gegen 18.30 Uhr auf der witterungsbedingt glatten Marienstraße in Großräschen die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit einem Baum. Die 29-Jährige wird sich laut Polizeiangaben mit ihren leichten Verletzungen bei Bedarf einem Arzt vorstellen. Das Auto war mit Schäden von rund 5.000 Euro nicht mehr fahrbereit.
Auf dem witterungsbedingt glatten Dietrich-Heßmer-Platz in Lauchhammer verlor der Fahrer eines Ford am Donnerstag gegen 18.40 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Verkehrsschild. Rettungskräfte brachten den 37-jährigen Mann zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. An dem Auto entstanden Schäden von etwa 1.000 Euro.
Glätte-Unfälle auch im Landkreis Elbe-Elster
Schneegriesel und in der Folge spiegelglatte Fahrbahnen ab Donnerstagabend hatten auch im Landkreis Elbe-Elster mehrere Unfälle zur Folge.
In Saathain geriet gegen 19.45 Uhr aufgrund der Witterung ein Pkw ins Rutschen und kam von der Straße ab. Der 32-jährige Fahrer krachte mit seinem Fahrzeug gegen den Grundstückszaun eines Doppelhauses. Der Mann wurde dabei verletzt und dann durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. An dem nicht mehr fahrbereiten Auto entstanden laut Polizei Schäden von rund 5.000 Euro.
Ein paar Stunden später kam gegen 22.50 Uhr auf der spiegelglatten B101 bei Schönwalde ein Mercedes nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Wegweiser. Laut Polizei wurde eine Person verletzt.
Lkw mit Kühlanhänger kommt auf B101 in Grassau von Fahrbahn ab
Ebenfalls auf der B101 bei Grassau in Elbe-Elster geriet gegen 2.15 Uhr aufgrund der Glätte ein Lkw mit Kühlanhänger ins Schlingern und rutschte in den Straßengraben. Der Fahrer wurde dabei nicht verletzt. Die Bergung des Lkw war für Freitagmittag geplant. Die Bundesstraße auf Höhe der Unfallstelle war bis etwa 13 Uhr voll gesperrt.
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