Zwei Menschen sind in Niedergörsdorf im Landkreis Teltow-Fläming beim Absturz eines motorisierten Leichtdrachens ums Leben gekommen. Auf einem Maisfeld waren am Samstag, 13. August, Teile des Fluggeräts zu sehen. Feuerwehr und Polizeibeamte waren am Unfallort, um Spuren zu sichern. Am Sonntag, 14. August, gab die Polizei bislang telefonisch keine weitere Auskunft. Warum es zu dem Absturz kam, blieb unklar.
Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Potsdam sagte, die Polizei ermittele wegen möglicher strafrechtlicher Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft warte auf die Vorlage der Ermittlungsergebnisse.
Ein Sprecher des Polizeilichen Lagedienstes sagte zu dem Absturz am Samstag, „der Drachen ist ungefähr gegen 15 Uhr aus unbekannten Gründen auf einen Acker gefallen“. Es habe sich um ein Fluggerät mit Hilfsmotor gehandelt, auf dem einzelne Menschen mitfliegen können. Den Angaben zufolge waren beide Opfer mit dem Leichtdrachen geflogen. Der genaue Hergang und die Identität der Toten waren unklar. Ein Polizeisprecher am Unfallort sagte am Samstag, es sei eine „bedrückende Situation“, und es dauere eine Weile, um das zu verarbeiten.

Hängt Absturz mit Wettkampf für Gleitschirmpiloten zusammen?

An dem Flugplatz Altes Lager bei Niedergörsdorf gab es bis Freitag einen deutschlandweiten Wettbewerb für Drachenflieger, am Montag, 15. August, sollte dort ein Wettkampf für Gleitschirmpiloten beginnen, wie ein Sprecher des Drachenflieger Clubs Berlin e.V. sagte. Ob der Absturz mit dem Wettbewerb in einem Zusammenhang steht, konnte der Sprecher des Lagedienstes nicht sagen.
Mehr Blaulicht-Nachrichten zu Polizeieinsätzen, Feuerwehreinsätzen, Unfällen und Bränden in der Lausitz finden Sie auf der Themenseite Blaulicht auf LR.de.