Stau-Gefahr in Berlin
: Tunnel am Alexanderplatz wird voll gesperrt

Der Straßentunnel am Alexanderplatz in Berlin-Mitte wird voll gesperrt. Auf der wichtigen B1 drohen zusätzliche Staus.
Von
Maria Neuendorff
Berlin
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Fahrzeuge stauen sich auf der Leipziger Straße in Berlin. Die Hauptverbindungstrasse zwischen Ost und West führt über die Grunerstraße zum Alexanderplatz, wo der Tunnel am Montag (22.6.) vier Wochen lang gesperrt wird.

Der Verkehr staut sich auf der Leipziger Straße in Berlin. Die Hauptverbindungstraße zwischen Ost und West führt über die Grunerstraße zum Alexanderplatz durch einen Tunnel, der gesperrt wird.

dpa/Paul Zinken
  • Alexanderplatz-Tunnel in Berlin wird ab 22. Juni bis 17. Juli voll gesperrt.
  • Grund sind Instandsetzungen an Entwässerungsrinnen, deren Tragfähigkeit fehlt.
  • Der Verkehr läuft über die Parallelfahrbahnen – es sind Behinderungen zu erwarten.
  • Die Strecke ist Teil der B1 und täglich fahren dort etwa 80.000 bis 88.000 Fahrzeuge.
  • Abschluss der Arbeiten laut Verwaltung am 17. Juli 2026, danach je zwei Fahrstreifen pro Richtung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Autofahrer in Berlin-Mitte müssen in den kommenden Wochen mit zusätzlichen Staus rechnen. Der Straßentunnel am Alexanderplatz wird ab 22. Juni bis zum 17. Juli voll gesperrt. Grund seien Instandsetzungsarbeiten der Entwässerungsanlagen, heißt es in einer Mitteilung der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.

Der Straßentunnel Alexanderplatz verbindet im Bezirk Mitte kreuzungsfrei die Grunerstraße und die Otto-Braun-Straße. Diese sind Teil der Bundesstraße 1 und damit einer der wichtigsten Ost-West-Achsen der Stadt.

Die Bauarbeiten starten drei Wochen vor Beginn der Sommerferien am 9. Juli. Durch den Straßentunnel am Alexanderplatz rollen laut Daten des Berliner Umweltatlasses an einem Werktag durchschnittlich etwa 80.000 bis 88.000 Kraftfahrzeuge.

Tragfähgkeit im Alex-Tunnel nicht mehr gegeben

Eine Vollsperrung des Tunnels in beide Fahrtrichtungen sei aber laut Senatsverwaltung unerlässlich. Der Straßentunnel Alexanderplatz besitzt insgesamt acht Entwässerungsquerrinnen, welche am jeweiligen Tunnelende über beide Richtungsfahrbahnen miteinander verbunden sind,

„Durch normalen Verschleiß und die Einwirkungen aus dem vergangenen Winter erfordern die Entwässerungsrinnen eine grundlegende Instandsetzung“, heißt es von der Behörde. Alle Rinnen haben individuelle Gitterrostabdeckungen, deren Tragfähigkeit nicht mehr gegeben sei. Alle Rinnen würden gleichzeitig gemacht, um die Arbeiten zügig auszuführen und technisch bedingte Aushärtezeiten zu verbinden.

Die Instandsetzungsarbeiten sollen am 17. Juli 2026 abgeschlossen und der Straßentunnel wieder mit zwei Fahrstreifen je Richtung befahrbar sein, heißt es.

Der Verkehr wird so lange über die ebenerdig verlaufenden Parallelfahrbahnen am Straßentunnel vorbeigeführt. „Mit Verkehrsbehinderungen muss gerechnet werden“, heißt es aus der Verkehrsverwaltung.

Grunerstraße in Berlin um zwei Fahrbahnen schmaler

Im Zuge der Neugestaltung des Molkenmarktes wurde die einst achtspurige Grunerstraße schon in den vergangenen Jahren um zwei Fahrbahnen schmaler. Die gewonnene Fläche wurde unter anderem für Radwege, Baumpflanzungen und neue Baufelder genutzt.

Die Senatsverwaltung rät Autofahrern, sich vor Fahrtantritt bei der Berliner Verkehrsinformationszentrale (www.viz.berlin.de) über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.

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