Tanken in Polen
: Preise für Benzin und Diesel hinter der Grenze

Tanken in Polen lohnt sich. Wie günstig die Spritpreise in Brody, Zgorzelec, Gubin, Zasieki und Łęknica sind und wie man beim Tanken und Autofahren noch mehr sparen kann. Eine Übersicht.
Von
Lisa Klopp-Jaber
Cottbus
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Tanken in Polen: So günstig sind Benzin und Diesel in Brody, Zgorzelec, Gubin, Zasieki und Łęknica. (Symbolbild)

Marcus Brandt/dpa

Der Durchschnittspreis für Benzin in Polen liegt bei 1,51 Euro pro Liter. Ein Liter Diesel kostet durchschnittlich 1,56 Euro. Das veröffentlicht die Europäische Kommission in ihrem EU–Preisvergleich. Im Vergleich dazu: Der Dieselpreis in Deutschland liegt im Durchschnitt bei 1,76 Euro pro Liter und Benzin bei 1,83 Euro pro Liter. Tanken in Polen lohnt sich also. Wie günstig die Spritpreise in Brody, Zgorzelec, Gubin, Zasieki und Łęknica sind und wie man beim Tanken und Autofahren noch mehr sparen kann. Eine Übersicht.

Übersicht:

Preise für Diesel und Benzin in Polen

Spar–Tipps

Spritpreis in Polen: So viel kosten Diesel und Benzin

An diesen polnischen Tankstellen hinter Grenze in Lausitz–Nähe können Autofahrerinnen und Autofahrer sparen.

Dieser Text wurde am 27. Februar 2024 veröffentlicht und am 29. Februar aktualisiert. Wo sich der Spritpreis verändert hat, wurde das Datum in der Klammer aktualisiert.

Dieselpreis und Benzinpreis bei Forst in Brody

Diesel: 1,56 Euro pro Liter (29.02.2024)

Super E5: 1,52 Euro pro Liter (29.02.2024)

So günstig ist Tanken in Polen bei Görlitz in Zgorzelec

Diesel: 1, 55 Euro pro Liter (29.02.2024)

Super E5: 1,52 Euro pro Liter (29.02.2024)

Super E10: 1,69 Euro pro Liter (29.02.2024)

Das sind die Spritpreise bei Guben in Gubin

Diesel: 1,56 Euro pro Liter (29.02.2024)

Super E5: 1,56 Euro pro Liter (29.02.2024)

Super E10: 1,69 Euro pro Liter (29.02.2024)

So sehen Benzin– und Dieselpreis bei Forst in Zasieki aus

Diesel: 1,53 Euro pro Liter (29.02.2024)

Super E5: 1,57 Euro pro Liter (29.02.2024)

Super E10: 1,69 Euro pro Liter (29.02.2024)

So viel bezahlt man bei Bad Muskau in Łęknica

Diesel: 1,58 Euro pro Liter (28.02.2024)

Super E5: 1,58 Euro pro Liter (27.02.2024)

Super E10: 1,54 Euro pro Liter (28.02.2024)

Die Preise sind ungefähre Richtwerte aus der Woche vom 26.02. bis 03.03.2024. Quelle: mehr–tanken.de, abtankstellen.de, clever–tanken.de, pl.fuelo.net

Spar–Tipps rund um das Tanken und Autofahren

Mit diesen Tipps kann man noch mehr sparen.

Zur richtigen Zeit tanken: Die günstigste Zeit zum Tanken ist laut ADAC zwischen 20 und 22 Uhr, aber auch zwischen 18 und 19 Uhr. Morgens koste eine Tankfüllung meist einige Euro mehr.

Langsamer auf der Autobahn fahren: Beim Schnellfahren steigert der Luftwiderstand den Spritverbrauch massiv, er wachse im Quadrat zum Tempo. Ein Beispiel: Der Verbrauch bei 160 km/h liegt um die Hälfte über dem bei Tempo 100. Abgesehen davon bringe Schnellfahren keinen messbaren Zeitgewinn, so Redakteur Brügge. Dazu kommt die Gefahr durch rutschige oder überfrierende Straßen.

Nicht mehr benötigte Verbraucher abschalten: Zwar produziert die Lichtmaschine bei Autos mit Verbrenner den Strom für Geräte und Funktionen an Bord — doch das kostet eben auch Sprit. Je mehr an sind, desto höher der Spritverbrauch. Daher ist es sinnvoll, diese nur bei Bedarf ein– und auszuschalten. Ein paar Beispiele: Beheizbare Front– und Heckscheiben können im Mittel auf 100 Kilometer schon bis zu 0,8 Liter Benzin mehr kosten. Eine Sitzheizung kann auf 100 km 0,1 Liter mehr bedeuten. Aber: Nie an Verbrauchern für die Sicherheit sparen. Also etwa bei der Beleuchtung gerade im Winter, beim Radio für den Verkehrsfunk oder beim Gebläse gegen beschlagene Scheiben.

Richtiger Reifendruck: Gerade bei eiskalten Temperaturen ist es wichtig, regelmäßig den Reifendruck zu checken und nach Herstellerangaben einzustellen. Denn kalte Luft zieht sich zusammen. So nimmt auch bei kalten Außentemperaturen der Druck im Reifen ab. Aber gerade zu niedriger Druck erhöht den Rollwiderstand der Pneus und erhöht den Spritverbrauch.

Warmlaufen lassen: „Fünf bis zehn Sekunden sollte man auch dem Öl Zeit lassen, damit es im Motor alle Bereiche erreichen kann“, sagt Vincenzo Lucà. Je kälter es draußen ist, desto zähflüssiger ist der Schmierstoff. Das zeigt auch ein Test des ADAC. Hierbei erreichte das Motoröl bei einer Außentemperatur von minus 10 Grad nach 4 Minuten Warmlaufenlassen erst eine Temperatur von minus 7 Grad. Aber dafür wurden schon etwa 0,1 Liter Benzin verbraucht. Deswegen rät auch der Club, die Fahrt direkt nach dem Starten des Motors zu beginnen. Auch das Getriebeöl ist noch kalt: „Bei Schaltwagen den Schaltknüppel immer sanft durch die Gassen führen und nicht reißen“, sagt Lucà. Sonst erhöhe sich der Verschleiß oder es drohten auf Dauer Schäden.Idealerweise dreht man erst dann die Heizung auf, wenn der Motor auf Temperatur ist. Wenn vorzeitig Wärme in den Innenraum abgeführt wird, verlängert auch das laut Brügge die Kaltlaufphase des Verbrenners. Denn hier erwärmt die Motorabwärme den Innenraum.

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