LR+LR+Schule und Corona
: Kopfrechnen? Vergiss es!

Früher gab es Schulgarten und Hauswirtschaft. Heute stehen Technik und Computer im Lehrplan. Die Frage, was Schüler lernen müssen, führt jede Generation aufs Neue. Die Coronakrise bringt neuen Schwung in die Debatte.
Von
Christine Keilholz
Cottbus
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  • Schulgarten gehörte selbstverständlich zum polytechnischen Lehrplan der DDR. Mit der Wiedervereinigung indes wanderte die Lehre über die Aufzucht von Kohl in den Privatbereich. Historische Ansicht aus der Pablo-Neruda-Oberschule in Cottbus.

    Schulgarten gehörte selbstverständlich zum polytechnischen Lehrplan der DDR. Mit der Wiedervereinigung indes wanderte die Lehre über die Aufzucht von Kohl in den Privatbereich. Historische Ansicht aus der Pablo-Neruda-Oberschule in Cottbus.

    Archivfoto: Weisflog/ADN
  • Schule musste auch zu DDR-Zeiten den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts dienen. Hier lehren Brigadeleiter Rüdiger Mierbach und Gewerkschaftsvertrauensmann Ursula Nixdorf von der Brigade "Makarenko" beim polytechnischen Unterricht. Heute müsste es natürlich „Gewerkschaftsvertrauensfrau“ heißen - Gendergerechtigkeit war Mitte der 80er Jahre noch kein Lehrthema.

    Schule musste auch zu DDR-Zeiten den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts dienen. Hier lehren Brigadeleiter Rüdiger Mierbach und Gewerkschaftsvertrauensmann Ursula Nixdorf von der Brigade "Makarenko" beim polytechnischen Unterricht. Heute müsste es natürlich „Gewerkschaftsvertrauensfrau“ heißen - Gendergerechtigkeit war Mitte der 80er Jahre noch kein Lehrthema.

    Wawro
  • Torsten Skorubski, 59, Physiklehrer: „Allgemeinwissen bleibt wichtig. Ohne Ahnung über Galilei kann man die Welt nicht verstehen.“

    Torsten Skorubski, 59, Physiklehrer: „Allgemeinwissen bleibt wichtig. Ohne Ahnung über Galilei kann man die Welt nicht verstehen.“

    Michael Helbig
  • Uwe Blazejczyk, 60, Schulleiter: „Wir haben es mit einer neuen Schülergeneration zu tun, die sehr bewusst lernt. Die haben einen gesunden Ehrgeiz und wollen ihre Lebensperspektive in die Hand nehmen.“

    Uwe Blazejczyk, 60, Schulleiter: „Wir haben es mit einer neuen Schülergeneration zu tun, die sehr bewusst lernt. Die haben einen gesunden Ehrgeiz und wollen ihre Lebensperspektive in die Hand nehmen.“

    Christine Keilholz
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