Rechtsextremismus in Spremberg: Zahlreiche Hakenkreuze auf Pavillon geschmiert

In Spremberg haben Unbekannte zahlreiche Hakenkreuze und andere verfassungsfeindliche Symbole auf einen Pavillon geschmiert.
Patrick Pleul/dpa- In Spremberg wurden 19 Hakenkreuze und SS-Runen auf einem Pavillon entdeckt.
- Die Stadtverwaltung nennt die Tat kein „Dummer-Jungen-Streich“.
- Bürgermeisterin Herntier warnt vor wachsendem Rechtsextremismus in Spremberg.
- Innenminister René Wilke unterstützt Herntiers Kampf gegen das Problem.
- Treffen mehrerer Lausitz-Kommunen zur Strategie gegen Rechtsextremismus fand statt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Spremberg haben Unbekannte zahlreiche Hakenkreuze auf einem Pavillon hinterlassen. Insgesamt 19 Hakenkreuze, dazu SS-Runen und andere verfassungsfeindliche Symbole seien auf der Liebesinsel hinterlassen worden, hieß es in einem Instagram-Post der Stadtverwaltung. Das sei kein „Dummer-Jungen-Streich“. Erst vor Kurzem sei der Pavillon gestrichen worden. Zunächst hatte der RBB berichtet. Die Bürgermeisterin der Kleinstadt, Christine Herntier, hatte vor einigen Wochen in einem öffentlichen Brief einen wachsenden Einfluss von Rechtsextremisten in der Stadt beklagt.
Herntier hatte dazu aufgerufen, das Problem nicht länger zu verschweigen. Innenminister René Wilke (parteilos) befand diesen Schritt als mutig und notwendig. In der Folge hatte er sich in Spremberg mit Vertretern mehrerer Lausitz-Kommunen getroffen, um über mögliche Strategien gegen Rechtsextremismus zu beraten.