Bahn RE1 ab Berlin: Bahnhof Fangschleuse wird eröffnet - das müssen Pendler wissen

Der neue RE1-Bahnhof Fangschleuse soll bald eröffnen. Was das für die Pendler bedeutet.
Soeren Stache/dpa- Neuer Bahnhof Fangschleuse geht am 15. August in Betrieb – zunächst Richtung Frankfurt (Oder).
- Ab 24. August halten RE1-Züge dort auch Richtung Berlin. Arbeiten liegen im Zeitplan.
- Shuttlebusse zur Tesla-Gigafactory starten am 15. August; Pendler sparen laut Tesla bis zu 30 Minuten.
- In Berkenbrück halten ab 15. August Züge nach Berlin, Richtung Frankfurt (Oder) erst ab 29. November.
- Bahn verlängert Bahnsteige in Berkenbrück, Jacobsdorf, Pillgram; Umbau in Berlin-Köpenick läuft weiter.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Pendler, die den RE1 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) nutzen, dürfen bald aufatmen: Der neue Bahnhof Fangschleuse soll nach Angaben der Deutschen Bahn am 15. August in Betrieb gehen. Halten werden dort von Beginn an sowohl die Züge des RE1 in Richtung Frankfurt (Oder) als auch in Richtung Berlin. Eine frühere Falschmeldung, wonach zunächst nur Züge nach Frankfurt an der neuen Station halten würden, hatte die Bahn nachträglich korrigiert. Die Arbeiten an Gleisen, Oberleitungen und dem Bahnhof liegen nach Bahnangaben im Zeitplan.
Vor allem für Pendler, die bei Tesla arbeiten, verkürzt sich dadurch der Arbeitsweg. Es verkehren ab 15. August Shuttlebusse vom Bahnhof Fangschleuse zur Gigafactory. Bis zu 30 Minuten Zeitersparnis soll die neue Strecke laut einem Tesla-Sprecher für Mitarbeiter bringen.
Auch an anderen Stationen entlang der Strecke wird derzeit gebaut. In Berkenbrück, Jacobsdorf und Pillgram verlängert die Bahn die Bahnsteige auf 220 Meter. Dadurch sollen dort ab Mitte Dezember auch längere Achtteiler halten können, die mehr Sitzplätze bieten. Zusätzlich werden Weichen erneuert.
RE1: Baustellen in Köpenick und Berkenbrück
Für Berkenbrück bedeutet das noch einige Monate Einschränkungen: Ab 15. August sollen dort wieder Züge Richtung Berlin halten, in Richtung Frankfurt (Oder) aber erst wieder ab 29. November. Bis dahin ist ein Schienenersatzverkehr vorgesehen. Die Bahn prüft allerdings, ob die Arbeiten schneller abgeschlossen werden können.
Parallel dazu läuft auch der große Umbau am Bahnhof Berlin-Köpenick weiter. Dort nutzt die Bahn die Sperrung der Fernbahngleise bis zum 24. August, um besonders aufwendige Arbeiten zu erledigen. Dazu gehören Eingriffe in die Leit- und Sicherungstechnik, der Rückbau von Behelfsbrücken sowie Vorbereitungen für einen Fußgängertunnel unter den Gleisen.
