Von den 50 am besten bewerteten Landkreisen und Städten liegen nur fünf nicht in Bayern oder Baden-Württemberg, wie das Magazin am Donnerstag berichtete. Angeführt wird die Liste vom oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, gefolgt vom baden-württembergischen Kreis Biberach. Die Plätze drei und vier belegen die bayerischen Städte Regensburg und München.

Bad Liebenwerda

Schlusslichter der Tabelle sind der Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt, die nordrhein-westfälische Stadt Oberhausen und die Stadt Pirmasens in Rheinland-Pfalz. Der brandenburgische Landkreis Teltow-Fläming ist mit Platz 24 des Rankings der einzige ostdeutsche Kreis unter den Top 50.

Laut „Focus“ habe damit erstmals seit Beginn des Rankings im Jahr 2002 ein Landkreis aus den neuen Bundesländern den Sprung in die Top 30 geschafft. Prägend seien Unternehmen wie Mercedes, Rolls-Royce, thyssenkrupp Umformtechnik, der Biotechnologiepark Luckenwalde sowie der Biotechnologiepark Luckenwalde, das Güterverkehrszentrum Berlin Süd und das Holzkompetenzzentrum Baruth. Die Stadt Frankfurt (Oder) belegt innerhalb Brandenburgs Platz 361.

Fünf Regionen in Sachsen zählen laut Rangliste zu den 30 wirtschaftlich am schlechtesten bewerteten Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland. Zu den Schlusslichtern gehören danach Mittelsachsen, der Erzgebirgs- und der Vogtlandkreis, Chemnitz sowie Görlitz. Sie belegten Plätze zwischen Rang 347 und 368,

Für das Ranking verglich das Magazin 374 Landkreise und kreisfreie Städte. Die Berechnung basiert auf sieben Faktoren, darunter das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, die Arbeitslosenquote, das Bevölkerungswachstum und die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem.

(mit dpa)