Public Viewing in Berlin: So schmeckt die Fußball-EM – Essen und Trinken in der Fan-Zone

Speisen und Getränke werden auf der Fanmeile 2024 in Berlin nur in Mehrweggeschirr ausgegeben.
VytalBier und Bratwurst dürfen bei einem Fanfest zur Fußball-Europameisterschaft (EM) 2024 in Berlin natürlich nicht fehlen. Aber das Essen-Angebot soll beim Sommermärchen 2.0 in den zwei Berliner Fußball-Party-Zonen weit über die typischen Grillangebote hinausgehen. Auf der Fanmeile am Brandenburger Tor sowie in der Fan-Zone vor dem Reichstag wird es laut der Kulturprojekte Berlin GmbH, die die Veranstaltungen im Auftrag der UEFA organisiert, neben italienischen Spezialitäten, spanischen Tapas sowie indischen Gerichten auch peruanisches und koreanisches Streetfood geben.
Auch Poke Bowls stehen auf dem EM-Speiseplan für die Fans. Bei dem Nationalgericht aus Hawaii, das von der japanischen Küche inspiriert ist, werden roher Fisch wie Lachs und Thunfisch oder Meeresfrüchte mit knackigem Gemüse, Reis, Quinoa oder Blattspinat kombiniert.
Essen beim Public Viewing zur Fußball-EM – vegan bis koscher
„Als Veranstalter ist uns neben einem Höchstmaß an Nachhaltigkeit wichtig, dass jeder Gast eine Auswahl an Speisen vorfindet, die zum jeweiligen Ernährungsinteresse und oder der Religion passt, und das zu fairen Preisen“, betont Susanne Lucia Frischmuth von der Kulturprojekte GmbH.
„Egal ob vegan, vegetarisch, fleischessend, koscher oder halal, jeder Besucher wird auf den Fan-Zones fündig werden“, verspricht sie. Bei der Auswahl der Stände habe man unter anderem darauf geachtet, dass jeder Caterer die Mindestanforderung einhält, die besagt, dass mindestens ein Drittel des monetären Wareneinsatzes aus biologischer Landwirtschaft stammen müsse. „Ebenso bietet jeder Stand mindestens eine vegetarische beziehungsweise vegane Speise an, die keine Beilage ist“, erklärt Frischmuth.
Neben den üblichen Softdrinks und Spirituosen werde es im Gastro-Bereich am Brandenburger Tor auch frische Säfte, Smoothies und Kaffeespezialitäten geben. „Bei Kaffee, Tee, Orangensaft, Reis, Schokolade und Bananen legen wir zudem Wert darauf, dass diese Produkte aus fairem Handel stammen müssen“, so die Kulturprojekte-Sprecherin.
Dazu soll es im Bereich der Fan-Zones keinerlei Einweggeschirr geben. Dafür sei man eine Kooperation mit dem Mehrwegsystem-Entwickler Vytal eingegangen, der das Geschirr stellt. Die Behälter des im Juni 2019 gegründeten Kölner Start-ups bestehen aus BPA-freiem und wärmeisolierendem Kunststoff. „In dem Mehrweggeschirr werden sämtliche Speisen und Getränke ausgegeben. Einwegartikel wie Strohhalme und Plastikverpackungen kommen nicht zum Einsatz“, betont Frischmuth.
Vytal arbeitet inzwischen mit rund 5000 Partnern wie Gastronomiebetrieben, Mensen und Messen in ganz Deutschland zusammen. Das System funktioniert pfandfrei und das Mehrweggeschirr wird vom Unternehmen selbst gereinigt. Für die Fanmeile in Berlin soll es neben den typischen schwarzen Schüsseln und Cups in verschiedenen Größen für Gerichte zusätzlich einen besonderen Trink-Becher im EM-Design geben.


