Mäc Geiz: Discounter meldet Insolvenz an

Der Non-Food-Discounter Mäc Geiz hat Insolvenz angemeldet.
Elisa Schu/dpa- Mäc Geiz hat Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Halle (Saale) beantragt.
- Der Non-Food-Discounter betreibt gut 180 Filialen in Deutschland.
- Der Geschäftsbetrieb in den Filialen soll vorerst weiterlaufen.
- Die Mitteilung erschien auf Insolvenzbekanntmachungen.de – Details folgen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der in Ostdeutschland gegründete Discounter Mäc Geiz ist pleite. Das gab das Amtsgericht Halle am Dienstag (12. Mai 2026) bekannt. Der Non-Food-Discounter war in eine finanzielle Schieflage geraten. Die Mäc Geiz Handelsgesellschaft mbH stellte deshalb einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Halle (Saale).
Zudem wurde darüber auch auf der amtlichen Internetseite Insolvenzbekanntmachungen.de informiert. Ebenfalls betroffen ist demnach die für die Verwaltung zuständige MTH Retail Services (Germany) GmbH. Zum vorläufigen Sachwalter bestellt wurde der Rechtsanwalt Lucas Flöther.
Der Geschäftsbetrieb in den gut 180 Filialen soll vorerst weiterlaufen. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage sei es erforderlich, sich grundlegend neu aufzustellen, teilte Mäc Geiz mit. Dies werde auch Filialschließungen umfassen.
Sämtliche Standorte sollen demnach hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Situation und Profitabilität überprüft werden. Welche Standorte betroffen sein werden, ist noch unklar. Die Beschäftigten erhalten laut Mitteilung für drei Monate Insolvenzgeld. Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ berichtet.
Kodi hat Mäc Geiz übernommen
Mäc Geiz ist in Landsberg in Sachsen-Anhalt beheimatet. Die Filialen befinden sich überwiegend in Ostdeutschland - viele davon im Land Brandenburg. So gibt es Filialen unter anderem in Cottbus, Forst, Spremberg, Senftenberg, Finsterwalde und Lübbenau sowie in Frankfurt (Oder), Strausberg, Bernau, Schwedt, Oranienburg, Eberswalde und Fürstenwalde. In Sachsen hat der Discounter Filialen unter anderem in Weißwasser, Bautzen und Kamenz. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben knapp 1200 Beschäftigte. Mäc Geiz verkauft Produkte des täglichen Bedarfs wie Haushaltswaren und Drogerieartikel sowie Schreibwaren. Die Kette konkurriert unter anderem mit Händlern wie Action, Tedi und Woolworth.
Der Discounter Mäc Geiz begründete den Insolvenzantrag mit der anhaltenden Konsumzurückhaltung der Verbraucher, steigenden Lebenshaltungskosten und wirtschaftlichen Unsicherheiten. Ein weiterer Grund sei die Kündigung der Warenkreditversicherung, heißt es aus dem Umfeld des Unternehmens.
Der Non-Food-Discounter hatte erst kürzlich den Besitzer gewechselt. Die Kodi Beteiligungs GmbH, zu der auch der Discounter Kodi gehört, übernahm die Kette. Bisheriger Gesellschafter war die MTH Retail Group mit Sitz in Österreich. Beide Markennamen sollen bestehen bleiben.
Der Einzelhändler Kodi, der sich selbst als Haushaltsdiscounter bezeichnet, hat seinen Firmensitz in Oberhausen. Das Unternehmen betreibt 150 Filialen in westdeutschen Bundesländern, die meisten in Nordrhein-Westfalen.
