In Königs Wusterhausen haben am Montagabend zwei große Einsätze die Feuerwehren nahezu zeitgleich beschäftigt.
Wie die Leitstelle Lausitz informiert ist es die Brandmeldeanlage einer Gewerbehalle, die gegen 17 Uhr die Feuerwehreinsatzkräfte in die Straße am Nordhafen alarmiert. Als die Feuerwehr dort ankommt, kommt es laut Leitstelle Lausitz zu einer Durchzündung des Rauchs, der sich dort gebildet hat.
Wie die Polizei auf Nachfrage informiert, hat sich der Brand in einer Halle für Holzbrennstoffaufbereitung ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen werde von einer Selbstentzündung eines Haufens mit Holzspänen als Brandursache ausgegangen.
Aus diesem Grund war die Feuerwehr auch mehrere Stunden vor Ort, um die Holzspäne auseinander zu ziehen, zu löschen und ein etwaiges Wiederaufflammen durch noch vorhandene Glutnester zu verhindern.
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Brand auf ehemaligem NVA-Gelände

Etwa eine Stunde nach Beginn des Einsatzes in der Holzbrennstoffaufbereitungsanlage, lief der nächste große Brandeinsatz bei der Leitstelle ein. Ebenfalls in Königs Wusterhausen. Genauer: Im Ortsteil Niederlehme, in einem leerstehenden Gebäude auf dem einstigen NVA-Gelände in der Schulstraße.
Laut der Leitstelle Lausitz stand dort der Raum, der eins als Kantine genutzt wurde im Vollbrand. Wie die Polizei informiert kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei wird aber nach Auskunft der Pressestelle der Polizeidirektion Süd erst im Laufe des Dienstags das Gebäude betreten, um die Ermittlungen zur Brandursache aufzunehmen.
Während es für die Feuerwehren in Südbrandenburg viel zu tun gab, war die Lage für die Feuerwehrkräfte in der Oberlausitz nach Auskunft der Leitstelle Ostsachsen ruhig.

Hoher Sachschaden bei Glasfaserkabel-Klau

Auch für die Polizei gab es nach Auskunft der Pressestelle der PD Süd keine besonders großen oder schweren Einsätze abzuarbeiten. Zwei Fälle sorgten aber aus unterschiedlichen Gründen für Aufmerksamkeit.
So erregte ein unerwünschtes Kunstwerk die Aufmerksamkeit der Autobahnmeisterei der A13. Am Montagnachmittag meldete diese der Polizei, dass an einer Flügelwand an der Anschlussstelle Ortrand Unbekannte ein 5,50 Meter mal 1,50 Meter großes Dynamo-Dresden-Graffiti gesprüht haben.
Das Bemerkenswerte an einem Diebstahl in Elsterwerda war das Verhältnis zwischen Stehl- und Sachschaden. Wie die Polizei informiert, wurde am Montag bekannt, dass von einer Baustelle in der Furtbrückwiese Unbekannte 30 Meter Glasfaserkabel aus einem Erdloch gestohlen haben. Während der Stehlschaden des Kabels bei rund 100 Euro liegt, haben die Diebe mit ihrer Aktion 8000 Sachschaden verursacht.

Rinder auf der Fahrbahn

Auf den Lausitzer Straßen rollt es soweit. Allerdings sollten Autofahrer, die auf der B5 Richtung Frankfurt (Oder) unterwegs sind, zwischen dem Abzweig Behlendorf und Arensdorf vorsichtig unterwegs sein. Dort wurden Rinder auf der Fahrbahn gesichtet.