Landtagswahl Brandenburg: Neue Umfrage sieht AfD noch stärker – Grüne wackeln


Kurz vor der Landtagswahl in Brandenburg gibt es eine neue repräsentative Umfrage des Instituts INSA im Auftrag von MOZ, LR und MAZ. (Symbolbild)
Markus Scholz/Monika Skolimowska/dpa/Collage: Schubert28 Prozent für die AfD, 25 Prozent für die SPD. Das sagt die jüngste Umfrage des Instituts INSA im Auftrag von MOZ, LR und MAZ. Die Aufholjagd der SPD, die darüber entscheidet, ob Dietmar Woidke Ministerpräsident bleibt, scheint gebremst. Denn er hat sein politisches Schicksal daran geknüpft, dass die SPD bei der Wahl die Nase vorne hat.
Aber bei der Wahl geht es nicht nur um Woidkes Zukunft. Es geht um viel mehr. Es geht um Wahrheit und Fakten oder um Verängstigung durch Lügen. Es geht um kulturelle, wirtschaftliche und vor allem menschliche Vielfalt in Brandenburg. Oder um Einfalt. Es geht um kontrollierte Offenheit oder rigorose Abschottung, die uns vermeintlich Sicherheit bescheren soll, an der Grenze zu Polen aber das Leben im Alltag zum Erliegen bringt. Das hat uns die Pandemie gelehrt.
Wahl in Brandenburg – Fortschritt oder Rückschritt
Es geht also nicht um banale, sondern um intelligente Lösungen für die Herausforderungen dieser Zeit in unserem Bundesland. Intelligent darf dabei gerne einfach sein – und schnell. Denn es geht um Fortschritt, Stillstand oder gar Rückschritt.
Die vielen Porträts der Kandidatinnen und Kandidaten, die Wahlkampfveranstaltungen und Diskussionsrunden haben außerdem gezeigt, wie wichtig Kompetenz für unser Land ist oder wäre. Inkompetenz fügt Brandenburg Schaden zu. Besserwisserei platzt nach der Wahl im Alltag so schnell wie Seifenblasen.
Es kämpfen also Erfahrung und Netzwerke im Land, verbunden mit Renommee und Einfluss beim Bund gegen mutige unbeschriebene Blätter, gegen kreative Idealisten und gegen sture Böcke und Angstmacher. Entscheiden und wählen wir, was und wer gut für Brandenburg ist!
