LR+LR+Jugendkriminalität in Brandenburg
: Kann Justiz kriminelle Karrieren noch stoppen?

Ein Raub-Prozess am Landgericht Cottbus zeigt, ungesühnte Taten von Jugendlichen treiben die Gewaltspirale an. Fehlende Konsequenzen und überlastete Gerichte verschärfen die Situation.
Von
Kathleen Weser
Cottbus
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Nicht-öffentlicher Prozess gegen mutmaßlichen Rechtsextremisten: 18.09.2024, Hessen, Limburg: Leuchttafel im Gerichtsgebäude zum Sitzungssaal mit dem Hinweis auf Sitzung nicht öffentlich.  Vor der großen Jugendkammer des Landgerichts beginnt der Prozess gegen einen 19-jährigen unter anderem wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenen Gewalttat. Außerdem werden ihm Verstöße gegen das Waffengesetz und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen. Der Mann war am 15. November vergangenen Jahres im Zuge einer Durchsuchung festgenommen worden und sitzt seither in Untersuchungshaft. Foto: Jörg Halisch/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Gegen Kinder und Jugendliche (14 bis 17 Jahre) wird an deutschen Gerichten unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. Eine Ausnahme ist, wenn Heranwachsenden (ab 18 Jahren) gemeinsam mit Jugendlichen der Prozess gemacht wird – wie derzeit drei Beschuldigten in Cottbus wegen schweren gemeinschaftlichen Raubes (Symbolbild) .

Jörg Halisch/dpa