LR+LR+Jan Redmann auf E-Scooter
: Promille-Fahrt – warum war die Sicherung am Roller aus?

Nachdem der CDU-Politiker Jan Redmann betrunken gestoppt wurde, fragt sich: Wie schützen Verleiher die E-Scooter vor Promille-Fahrern und wann ist der Schutz aktiv?
Von
Manja Wilde
Potsdam
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Der Unfall ereignete sich in der Hauptstraße in Stimpfach.

ARCHIV - 19.07.2019, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Polizisten kontrollieren in der Innenstadt von Düsseldorf einen E-Scooter-Fahrer.  Viele E-Roller-Fahrer riskieren in Nordrhein-Westfalen ihren Führerschein, weil sie angetrunken fahren. Allein in der größten NRW-Stadt Köln wurden zwischen Mitte Juni und Ende November vergangenen Jahres 111 Fahrer von E-Scootern derart alkoholisiert erwischt, dass sie sich im Bereich einer Straftat befanden - etwa mit mehr als 1,1 Promille Alkohol oder sichtbaren Ausfallerscheinungen. Damit droht ihnen grundsätzlich der Führerscheinentzug, berichtete die Polizei auf Anfrage. Foto: Martin Gerten/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Pusten bitte: Bei auffälliger Fahrweise oder nach einem Unfall überprüfen Polizisten, ob E-Scooter-Fahrer alkoholisiert sind. Bei Jan Redmann (CDU) ist der Test in der Nacht zu Freitag (12. Juli) positiv ausgefallen: 1,3 Promille. Warum war die Alkohol-Kontrolle des Rollers nicht eingeschaltet? (Symbolbild)

Symbol/Martin Gerten/dpa