Graffiti-Sprayer haben in Berlin und Brandenburg mehrere Züge besprüht. Einige von ihnen wurden vorläufig festgenommen, wie die Bundespolizei mitteilte. Am Abend des 16. Januar bemerkten Beamte ein Trio am Bahnhof Eberswalde (Barnim). Es war demnach gerade dabei, einen abgestellten Güterzug zu besprühen.
Als sich die Polizisten näherten, seien die Sprayer in eine Kleingartenanlage geflüchtet. Ein Polizeihubschrauber kam demnach zum Einsatz, ein 17-jähriger Verdächtiger konnte vorläufig festgenommen werden. Anschließend wurde er an seine Eltern übergeben.
Kampf gegen Graffiti und Vandalismus Die hässliche Fratze von Städten

Lübbenau/Vetschau

Am S-Bahnhof Friedrichshagen hatten Bahnmitarbeiter nach Polizeiangaben einen 25-Jährigen dabei beobachtet, wie er eine abgestellte S-Bahn besprühte. Die Bahnmitarbeiter stoppten den jungen Mann und übergaben ihn an die Bundespolizei.

Ermittlungsverfahren gegen Graffiti-Sprayer

Am Sonntagabend bemerkten Zivilkräfte der Bundespolizei, wie zwei Männer den Gleisbereich am S-Bahnhof Berlin-Marienfelde betraten. Noch während das Duo eine abgestellte S-Bahn besprühte, nahmen die Polizisten die beiden 25 und 44 Jahre alten Beschuldigten vorläufig fest.
In allen Fällen leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung gegen die polizeibekannten Sprayer ein. Sprayerutensilien seien beschlagnahmt worden.

Cottbus

„Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang vor den Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen entstehen. Züge fahren mit hoher Geschwindigkeit, nähern sich teilweise lautlos und können Hindernissen nicht ausweichen. Die damit verbundenen Gefahren werden oft unterschätzt und sind lebensgefährlich“, hieß es. Auf die Täter kämen auch zivilrechtliche Folgen mitunter in Höhe von mehreren tausend Euro zu.