: Wie die Slawenburg Raddusch zum Neuschwanstein der Lausitz werden soll
In Raddusch verlieren die Slawen ein zweites Mal: Vetschau will mit seiner Slawenburg jetzt richtig Geld verdienen. Doch dafür müssen die Germanen und Nibelungen übernehmen.
Ein seltsamer hölzerner Donut auf der Wiese. Wer auf der A15 an der Slawenburg vorbeifährt, hat sie leider fünf Kilometer weiter schon wieder vergessen. Das soll sich jetzt ändern.
Patrick Pleul
Die Street-Art-Künstlerin Rianne te Kaat hat ihre Version des Abendmahls an die Wand des Slawenburg-Bistros gemalt. Inspirieren ließ sich die 28-jährige Niederländerin von Festivals mit Slawen-Motto.
Foto: Christine Keilholz
Die Slawenburg Raddusch war einst ein Bollwerk gegen die Sachsen. Heute dient sie als historischer Lockstoff für die Berliner. Damit die auch kommen, braucht es mehr als die schlichten Hinterlassenschaften der Slawen.