Schon seit Tagen ist es heiß und trocken in Brandenburg. In allen Landkreisen der Mark herrscht seit Freitag (18. Juni) die höchste Waldbrandgefahrenstufe 5. Ein Zigarettenstummel genügt, um einen Wald in Brand zu setzen, sagt der Waldbrandbeauftragte des Landes, Raimund Engel. Wie trocken es derzeit ist, zeigen mehrere Brände, die am Freitagnachmittag im Süden Brandenburgs ausgebrochen sind.
Im Cottbuser Stadtteil Schmellwitz musste die Feuerwehr etwa 300 Quadratmeter Waldboden löschen. Nach Auskunft der Leitstelle Lausitz hat es in der Nähe des Betriebsbahnhofs gebrannt. Das Feuer konnte zum Glück schnell gelöscht werden. Die Brandursache ist unklar.
400 Quadratmeter Wiese haben an der Luckauer Orsumfahrungen gebrannt. Auch hier hatten die Kameraden das Feuer schnell im Griff. Der Brand ist gelöscht.
In Lichterfeld (Elbe-Elster) sind in der Nähe des Bergheider Sees etwa 300 Quadratmeter Kiefernbestand in Flammen aufgegangen. Hier sind die Kräfte der Feuerwehr noch vor Ort.