Mit ihren großen Zuckertüten haben sie am Samstags vielerorts in Brandenburg das Stadtbild geprägt – die Erstklässler, die an ihren neuen Grundschulen Einschulung feierten. Ähnlich wie der Schulstart am Montag geht das leider nur mit Abstand, Mundschutz und negativem Coronatest. Dennoch ist es ein wichtiger und großer Tag für die ABC-Schützen.
Brandenburgweit gibt es nach Auskunft des Bildungsministeriums in diesem Jahr 23.000 Erstklässler. Alleine in Cottbus sind es 830 Kinder, die mit der Zuckertüte in der Hand ihre Schulen probeweise schon einmal betreten haben.
Insgesamt werden ab Montag 298.000 Schüler die Schule besuchen, etwa 3.000 mehr als im vergangenen Schuljahr. Damit alle sicher an ihren Schulstandorten ankommen, startet die Polizei eine Schulwegsicherheitswoche. „Das Gefährdungsrisiko bei der Teilnahme am Straßenverkehr ist durch die kindlichen Verhaltensweisen und den eingeschränkten Wahrnehmungsbereich der Jüngsten gegeben. Aber auch Verhaltensweisen erwachsener Verkehrsteilnehmer tragen zu gefährlichen Situationen bei“, sagt Polizeisprecher Torsten Wendt.

Polizei kontrolliert zum Schulstart in Brandenburg

Im Bereich von Schulen und Kitas soll deshalb in dieser Woche verstärkt kontrolliert werden. Die Polizei bittet zudem alle Verkehrsteilnehmer, sich besonders auf die Schulanfänger im Straßenverkehr einzustellen. „Eltern sollten im Vorfeld mit ihren ABC-Schützen den Schulweg üben und die Kinder für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren.
Dabei sollten Mütter und Väter nicht vergessen, die Kinder im eignen Auto mit den entsprechenden Rückhalteeinrichtungen zu sichern“, so Polizeisprecher Wendt.