Der Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums, Jugendlichen in allen Bundesländern Corona-Impfangebote zu machen, stößt im Brandenburger Gesundheitsministerium auf Zustimmung. „Wir brauchen jetzt im Interesse der Familien eine klare Orientierung zum Impfen von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren, wenn Eltern zustimmen“, sagte Ministeriumssprecher Gabriel Hesse am Sonntag der dpa. Es sei wichtig, dass auch ganze Familien von dem Impfangebot Gebrauch machten. Gerade über Familien mit Kindern werde das Virus schnell weitergetragen. Deshalb sei es gut und richtig, dass sich die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) am Montag mit diesem wichtigen Thema befasse.
Jugendliche sollen nach einem Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums in allen Bundesländern Corona-Impfangebote bekommen. Das geht aus einem Entwurf für einen Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz an diesem Montag hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die „Bild am Sonntag“ darüber berichtet. „Es werden nunmehr alle Länder Impfungen für Zwölf- bis 17-Jährige in den Impfzentren anbieten“, schreibt das Ministerium in dem Beschlussvorschlag.

Ministerium: Impfungen von Jugendlichen entscheidend für den Infektionsschutz

„Es stehen Impfstoffe zur Verfügung, die ab dem 12. Lebensjahr zugelassen sind. Sie sind geprüft, sicher und wirksam“, erklärte der Ministeriumssprecher. In vielen anderen Ländern seien die Impfungen von Kindern und Jugendlichen bereits Praxis. Auch mit Blick auf das Ende der Ferienzeit und den Schulstart sei es für einen breiten Infektionsschutz entscheidend, dass sich jetzt mehr Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre impfen lassen könnten.