Brand in Berlin
: Umspannwerk nach Feuer beschädigt

UPDATE 1.9.2026, 10.15 Uhr: Auf dem Gelände eines Umspannwerkes in Berlin hat es gebrannt. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein technischer Defekt der Auslöser gewesen sein. Die Ermittlungen laufen weiter.
Von
dpa
Berlin
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Umspannwerk nach Feuer in Berlin beschädigt

Ein Feuer hat ein Umspannwerk in Berlin beschädigt. Die Polizei prüft nun die Hintergründe.

Sven Kaeuler/dpa
  • In Berlin-Mitte brannte ein Teil eines Umspannwerkes, auch eine Baustelle auf dem Gelände.
  • Die Kriminalpolizei ermittelt mit dem Betreiber – Straftat oder technischer Defekt ist unklar.
  • Die Stromversorgung blieb laut Polizei unbeeinträchtigt.
  • Das Feuer brach in der Nacht kurz vor 3 Uhr aus. Verletzte gab es nicht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Feuer hat im Berliner Bezirk Mitte einen Teil eines Umspannwerkes beschädigt. Zudem stand ein Fahrzeug auf einer Baustelle auf dem Gelände des Umspannwerkes in Vollbrand, sagte Polizeisprecher Florian Nath.

Nach ersten Erkenntnissen ist der Brand durch einen technischen Fehler entstanden. Es sehe aktuell so aus, dass ein technischer Defekt einen Kurzschluss ausgelöst habe, der zu einer Explosion führte, sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Die Untersuchung durch die Experten der Kriminaltechnik im Landeskriminalamt (LKA) laufe am Vormittag aber noch.

Die Stromversorgung soll nicht beeinträchtigt gewesen sein. Verletzt wurde niemand.

Bei der Feuerwehr war um 2.41 Uhr ein Alarm eingegangen. Die Feuerwehrleute löschten den Brand in dem Gebäude und an einem Transporter. Der Tunnel mit den Stromleitungen sei nicht betroffen gewesen, sagte Per Kleist, Vizechef der Feuerwehr.

Betreiber des Umspannwerkes ist der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz. Ein Sprecher sagte, es sei ein „erheblicher Schaden“ entstanden, in der Nacht habe es eine Explosion gegeben.

Mehrere Sabotageaktionen auf das Stromnetz

Ermittelt wird in alle Richtungen, so Nath weiter. Auch die zuletzt aufgenommenen Sabotageakte würden demnach „mitgedacht“, es gebe aber noch keine belastbaren Beweise in irgendeine Richtung.

Zuletzt hatte es mehrere Sabotageaktionen gegen das deutsche Stromnetz gegeben. Die Vorfälle konzentrieren sich auf Nordrhein-Westfalen (NRW), Brandenburg und Sachsen. Es läuft eine intensive Fahndung nach einem Mann.

Polizei und Staatsanwaltschaft in Brandenburg und NRW hatten am Samstag einen gemeinsamen Fahndungsaufruf mit zwei Fotos eines 48-Jährigen veröffentlicht und bitten die Bevölkerung um Hinweise.